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Kostenlose Homepage-Anbieter im Vergleich

Im Test: Baukästen für die eigene Homepage

Eine kostenlose Homepage lässt sich mit den Baukästen aller getesteten Anbieter erstellen. Eine überzeugende Kombination aus einfacher, intuitiver Handhabung und kreativen Freiräumen bietet Testsieger Jimdo. Beepworld schafft es mit fast gleich guten Leistungen und einer Community auf den zweiten Platz, gefolgt von nPage. Auf der Suche nach dem besten Design lohnt sich aber auch ein Blick auf das Angebot der anderen Testteilnehmer.
1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz
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Bericht: hjh

„Ich bin drin!” Mit dem Ausruf gab Boris Becker in der T-Online-Werbung vor einigen Jahren seiner Freude über einen Internet-Zugang zum Ausdruck. Die Zeiten wandeln sich, die Technik schreitet voran, heute genügt ein Zugang zum Web längst nicht mehr, sondern es muss sollte schon eine eigene Homepage sein, mit der man sich selbst - ob beruflich oder privat - im Web präsentiert. Früher führten viele Wege nach Rom, heute führen viele Wege ins Netz. Sie reichen von der einfachsten Variante, einfach ein Profil bei Facebook oder Xing anzulegen, bis zum kompliziertesten Weg, eine Internet-Seite selbst zu gestalten und zu programmieren. Dazwischen gibt es einen für den Laien goldenen Mittelweg, der in den vergangenen Jahren immer attraktiver geworden ist: die sogenannten Web-Baukästen, die meist auch eine kostenlose Homepage im Angebot haben.

Wichtig für eine kostenlose Homepage: Design und Benutzerfreundlichkeit

Wir haben sechs solcher Angebote für eine kostenlose Homepage getestet. Es gibt darunter inzwischen ziemlich ausgereifte Angebote und andere, bei denen der Weg zu eigenen Website etwas mühsamer ist, die aber ebenfalls zum Ziel führen. Zu einem Ergebnis kommt man also mit den Baukästen aller getesteten Anbieter, allerdings hat sich das Teilnehmerfeld vor allem angesichts der höchst unterschiedlichen Benutzerfreundlichkeit der angebotenen Lösungen ziemlich gestreckt. An die Spitze hat sich Jimdo mit einer überzeugenden Verbindung von einfacher Handhabung und gestalterischem Spielraum gesetzt. Beepworld, der Zweitplatzierte, kann auf diesen Gebieten auch ordentlich punkten und setzt außerdem auf eine lebendige Community. Bronze erhält der Anbieter nPage für sein ebenfalls rundes Angebot. Eine kostenlose Homepage lässt sich auch mit den Paketen der anderen Testkandidaten erstellen, aber hier reichten Gestaltungsmöglichkeiten, Nutzerfreundlichkeit und verfügbare Informationen nicht an die Leistungen der Spitze heran.

Das Geschäftsmodell kostenlose Homepage

Die Geschäftsmodelle der Anbieter ähneln sich: Auf allen mit den Baukästen erstellen Internet-Seiten läuft Werbung der Anbieter, mal in dezenterer, mal in aufdringlicherer Form. Wer sich daran stört, hat die Möglichkeit, auf eine kostenpflichtige Variante umzusteigen. Die besteht oft in einer Paketlösung oder in einem Punktesystem, das es erlaubt, die Seiten ganz zielgerichtet um bestimmte Features zu erweitern.

Wer eine kostenlose Homepage will, muss also Werbung in Kauf nehmen, die auf seinen Seiten eingeblendet wird. Ein zweiter Nachteil besteht darin, dass die Gratis-Varianten keine eigene Domain nach dem Muster www.name.de erlauben, sondern durch Zusätze erweitert sind. Auch das lässt sich durch Buchen einer kostenpflichtigen Pakets oder in einem Fall durch Ausspielen der Seite auf einen externen Server umgehen.

Trotz des verhältnismäßig eindeutigen Ergebnisses ist für die Suche nach dem geeigneten Homepage-Baukasten anzuraten, im ersten Schritt die Layoutvorlagen möglichst vieler Anbieter unter die Lupe zu nehmen - denn die grafische Gestaltung und die Struktur der Seite sind natürlich das A und O. Im Zweifel kann es besser sein, ein geeignetes Layout eines im Test weniger gut abschneidenden Anbieters zu übernehmen, als eine sehr anpassungsbedürftige Vorlage des Testsiegers umzukrempeln. Dies gilt umso mehr, je weniger Übung der angehende Web-Publisher mit dem Gestalten von Websites hat.

Die kostenlose Homepage: eine kleine Checkliste für die Auswahl

Leider bieten manche Baukästen erst einen kompletten Überblick über die Layoutvorlagen, wenn sich der Nutzer bereits angemeldet hat. Das macht zwar etwas Mühe, aber es lohnt sich - das Angebot ist ja kostenlos und auch bei allen getesteten Anbietern unkompliziert zu kündigen. Nach einem Blick auf die Designs wäre im zweiten Schritt zu prüfen, ob die Struktur der in Frage kommenden Layouts zum geplanten Projekt passt, der kostenlose Speicherplatz ausreicht und die Aussichten gut sind, mit dem Arbeitsbereich und den dort verfügbaren Werkzeugen zurechtzukommen. Ferner gehört auf die Checkliste, ob benötigte Extras vorhanden sind - hiervon gibt es eine Fülle. Ist die Art der eingeblendeten Werbung erträglich, oder blinkt sie zu aufdringlich? Im letzteren Fall heißt es: bezahlen oder einen anderen Anbieter nehmen. Übrigens haben auch alle großen Internet-Dienstleister wie T-Online, Web.de oder 1 &1 einen Homepage-Baukasten im Programm, den sie in Verbindung mit ihren Hosting-Paketen anbieten - wer also Werbung auf seiner Seite vermeiden will, kann auch auf diese kostenpflichtigen Angebote zurückgreifen. Dasselbe ist bei den getesteten Homepage-Anbietern gegen einen vergleichbaren Preis zu bekommen.

Eine kostenlose Homepage eignet sich nicht für einen Umzug

Nicht unterschätzt werden sollte auch die Frage, ob es genügend Spielraum gibt, um die Internet-Seite auszubauen - gegebenenfalls dann auch kostenpflichtig. Denn ein Wechsel einer einmal erstellten Homepage zu einem anderen Anbieter ist so gut wie ausgeschlossen, da die Seiten in die komplexen Content-Management-Systeme der Anbieter integriert sind. Peter Müller, Dozent und Autor des Webdesign-Lehrbuchs „Little Boxes”, bezeichnet den Homepage-Baukasten in einem Übersichts-Artikel auf akademie.de als „gehostetes CMS”. Müller wie auch andere Autoren im Internet loben übrigens den Homepage-Baukasten Webnode des tschechischen Anbieters Westcom Ltd., der seine kostenlose Variante besonders reichhaltig ausgestattet hat. Allerdings sind dessen Seiten nur in englischer Sprache verfügbar, haben wir Webnode in unserem Test nicht berücksichtigt.

Auch eine kostenlose Homepage baut sich nicht von selbst

Die meisten der getesteten Anbieter überbieten sich auf ihren Startseiten mit Versprechungen, wie schnell eine eigene kostenlose Homepage im Netz stehen kann. Diese Angaben sind mit Vorsicht zu genießen. Natürlich dauert es nur wenig Minuten, sich anzumelden und eine praktisch leere Seite - also eine der Designvorlagen - ins Internet zu stellen. Aber das ist ja nicht der Sinn der Sache. Um eine eigene kostenlose Homepage aus einem Baukasten zu erstellen, die mehrere Seiten mit vernünftigen Texten und ausgewählten, bearbeiteten Bildern umfasst, sollte man sich mindestens ein Wochenende Zeit nehmen.

Und nicht vergessen: Wer im Internet publiziert oder Waren beziehungsweise Dienstleistungen anbietet, fällt in der Regel unter die Impressumspflicht des Telemediengesetzes und/oder des Medienstaatsvertrags. Anwälte, die auf Abmahnungen spezialisiert sind, warten nur auf Anlässe, um gesalzene Rechnungen zu verschicken.

 

Internet-
Auftritt

Usability Leistung Service Gesamtnote Zum Anbieter
1,1 1,4 1,2 1,2 1,2
Testbericht
1,4 2,6 1,2 5-01 1,7 1,4
Testbericht
2,0 2,4 2,0 2,9 2,3
Testbericht
2,5 1,5 2,8 3,6 2,7
Testbericht
2,8 2,8 1,8 4-0 4,5 2,7
Testbericht
1,9 2,7 3,2 2-5 5,0 3,6
Testbericht

Detaillierte Ergebnisse aller getesteten Kriterien sind gegen eine Schutzgebühr erhältlich. Senden Sie eine Mail an info@getestet.de oder rufen Sie an.

22. Juni 2010

Schlagworte:

     
     
 
  1. Kommentar von Hellraiser

    Ich möchte an dieser Stelle auf einen Anbieter hinweisen, der leider nicht zu den sogenannten Großen zählt, aber vergleichbar mit den Leistungen von NPage ist und das absolut kostenlos. PageDeluxe, kostenlos und ohne nerviges Punktesystem.

  2. Kommentar von Wolle

    Ich bin wie viele hier mit diesem Testergebnis auch nicht zufrieden ! Jeder hat etwas, was für ihn wichtig ist. Da ist z.B. die Domain diese muß für mich kurz sein, die Anbieterwerbug darf für Besucher nicht zu nervig sein.
    Eine einfache Handhabung (Bearbeitung) und die Extras (Shoutbox, Forum) sind auch ein sehr wichtiges Kriterium. Sicher kann man die Extras von externen Anbietern nutzen, wenn diese erlaubt sind, es ist aber nicht das was Otto-Normalnutzer will. Der nächste Test wird sicherlich besser und ich hoffe das aus vier Plätze zehn werden.

  3. Kommentar von Hans.G

    Hallo
    Ich muss einigen Vorrednern recht geben, eine Veröffentlichung von nur 5 Anbietern ist zu gering es müssten eigentlich die ersten 10 Seiten von google erfasst werden um eine breitere Fächerung der Anbieter zu bekommen denn es gibt bedeutend mehr.
    Und eine Gebühr zu verlangen für mehr an Details ist ein Hohn wenn man schon so an die Öffentlichkeit tritt muss auch alles für diese auch sein.

    Freundliche Grüße
    Hans.G werbe4u.de

  4. Kommentar von RKausK

    Ach ja, es soll natürlich JIMDO heißen!!! Was für ein Fauxpas.

  5. Kommentar von RKausK

    JIMBO ist der einzige Anbieter der vernünftige (weil kitschfreie) Designvorlagen anbietet. Die mit JIMBO erstellten Seiten bieten daher ein recht professionelles ‘look and feel’ der fertigen Seiten. Nicht geeignet ist JIMBO für Seiten mit nervigem geblinke und ätzenden anmierten Gif’s und unansehlichen Farbkombinationen.

  6. Kommentar von Sven

    Der Internetbaukasten ist der einzige mir bekannte Anbiteter, wo das Bearbeiten und das Veröffentlichen getrennt sind. Man kann also seine Homepage bearbeiten, ohne das die Änderungen schon sichtbar sind. Außerdem hat man die Möglichkeit, die erstellten Seiten auf seinem eigen Server zu veröffentlichen.

  7. Kommentar von sagma

    aus welchem Grund wurde homepage.eu nicht getestet, war es doch früher der Hauptkonkurrent zu Beepworld?

  8. Kommentar von timmis

    ihr kennt wohl noch nicht den kostenlosen homepage baukasten ohne werbung meinehp.com
    hier bekommt man eine kostenlose und werbefreie hp.
    gruß timmis

  9. Kommentar von soyyo

    ich empfehle ganz klar Palimpalem (palimpalem.com)

    dieser online homepage baukasten kommt aus spanien und ist dort einer der Marktführer, auch in Sued- und Zentral-Amerika und eine bekannte Marke. Ist erst jetzt in Deutschland verfuegbar.

    Es wurden schon ueber 1.000.000 Webseiten damit erstellt.
    Palimpalem ist ideal geeignet für private Homepages oder für kleine Firmen, Sportvereine, Hobbies, Clubs usw.

    Umfragen und Formulare, sowie videos, Bilder oder Animationen lassen sich problemlos einfügen.

    Palimpalem bietet verschiedene Rahmen zur Auswahl an, aus denen man sich den zu seiner Seite am besten Passenden wählen kann und dann mit Farben und Bilder bestücken.

    Wenn mas das einfache System einmal intus hat, ist es superleicht und praktisch.
    Alle Webseiten werden von Palimpalem automatisch an google geschickt und erscheinen dort nach kurzer Zeit.

    Auch wenn man eine eigene domain will oder email adressen fuer die domain ist das bei palimpalem kein problem.

  10. Kommentar von Christian

    @Martin:

    Ich weiß nicht was du für ein Problem mit Jimdo hast, aber eines kann ich definitiv sagen: Und zwar, dass du defitiniv nicht unabhängig und neutral bist -> alleine so beschi**en wie du Jimdo darstellst solltest du dir die Worte “neutral” und “unabhängig” defitiniv verkeifen. Ich verstehe ehrlich gesagt nciht, dass du 99 free Designs und die Möglichkeit, ein eigenes Design einzufügen als “wenig” bezeichnest… Die Funktionen von Jimdo sind für einen kostenlosen Service zahlreich -> immerhin kostet jeder gratis Service das Unternehmen viel Geld. Arm finde ich besonders, dass du schreibst “keinerlei Support”. Hast du Jimdo jemals ausprobiert? Du bekommst im Jimfo-Forum kostenlosen Support von Usern, Supportern und Team, außerdem bekommst du kostenlosen Support per Email.
    Im großen und ganzen will ich damit sagen: “Über deinen Beitrag kann man ja nur lachen hahahahaha…”

  11. Kommentar von Peter

    Die Auswahl ist ja lächerlich! Es gibt wesentlich mehr Anbieter, die wesentlich besser sind! Alleine Internetbaukasten.de aufzunehmen ist ein WITZ! Sowas schlechtes überhaupt mit 2,7 zu bewerten! Oh man!!!

  12. Kommentar von Martin Fertel

    In diesem Testbericht schneidet Jimdo mit Platz 1 als KOSTENLOSER Baukasten ab, was absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar ist - will man wirklich neutral und unabhängig beurteilen!
    Wirklich kostenlos ist bei Jimdo nur ein kleines Basispaket mit nur wenigen Designs, Extras und keinerlei Support. Will man diese Dinge haben, für die überall marktschreierisch geworben wird, so muss man monatlich 5 - 15 Euro bezahlen und das hat wohl nichts mehr mit kostenlos und umsonst und den Lockangeboten von Jimdo zu tun!
    Der Drittplatzierte Baukasten, nämlich nPage bietet dagegen alle Leistungen, inclusive mehr als 300 Designs, Speicherplatz, unbegrenzten Support für alle Benutzer ohne Einschränkung. nPage sorgt bei allen Benutzern für den Eintrag ihrer Homepage bei den großen Suchmaschinen und nPage bietet kostenlose Extras an, die Jimdo nicht im Angebot hat wie zum Beispiel Pinnwand, Shoutbox, Forum usw.
    Bei nPage kann komplett im HTML-Modus gearbeitet wqerden, es können Header- und Sitewide-Einstellungen vorgenommen werden und CSS-Stylesheets hochgeladen werden, ganz nach Wunsch und Geschamck.
    Ein interner Besucher zähler mit detaillierter Referrer-Auskunft gibt Aufschluss über die Besucher der Homepage, woher diese kommen und welche Unterseiten am meisten angeklickt werden, welche Browser und Betriebsysteme genutzt werden. Dies sind alles Dinge, die man bei dem angeblichen Testsieger vergeblich sucht.

  13. Kommentar von Ralf Bröker

    Gute Idee, auch mal die kostenfreien Anbieter im Detail zu testen! Aber: Boris Becker hat für AOL geworben. Nicht für T-Online.

 

     
     
   

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