GMX im Test

Testsieger GMX – Der Service macht den Unterschied

 
  GMX ist Testsieger mit der Note Gut (2,0) gmx

Eine Fülle von Optionen, ausreichend Speicherplatz und kompetenter Service auch per Telefon – das sind die Grundzutaten für den Sieg in unserem großen Freemail-Vergleichstest. Spitzenreiter Gmx macht fast alles richtig, muss sich aber auch ein paar Kritikpunkte gefallen lassen. So fielen unseren Testern beispielsweise die aufdringliche Platzierung so genannter Partnerangebote negativ auf. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt einen starken Mail-Service geboten, der kaum Wünsche offen lässt.
 

 

Getestet von MK

Global Message eXchange – besser bekannt unter der Abkürzung GMX – ist seit vielen Jahren als Freemail-Anbieter gut im Geschäft. Der zur United Internet AG gehörende Dienst ist bereits heute Anlaufpunkt für mehrere Millionen Kunden in Deutschland – und dürfte mit dem Sieg in unserem Vergleichstest noch einige User mehr gewinnen. Schon der erste Blick auf die ansonsten nicht gerade klar strukturierte Homepage von gmx.de macht klar, dass der Freemail-Dienst im Mittelpunkt des Angebots steht. Zwar versteht sich GMX als „Rundum sorglos”-Portal mit diversen Shopping-, Info und Unterhaltungsmöglichkeiten – aber das Login zum Posteingang ist stets nur einen Klick entfernt.

gmx-screenshot

Kostenloser Service – Werbung inklusive

Der Registrierungsprozess geht – wie es sich für einen Testsieger gehört – schnell von der Hand. An mehreren Stellen wird der User darauf hingewiesen, dass der Dienst kostenlos ist. Wer ein neues Konto anlegen will, muss Name, Adresse und Geburtsdatum eingeben und darf sich dann seinen E-Mail-Adresse aussuchen. Zum Abschluss landet der GMX-Neuling jedoch leider nicht auf seiner Posteingangsseite, sondern muss sich erst einmal mit aufdringlichen Werbeangeboten auseinandersetzen. Wer hier nicht richtig aufpasst und voreilig klickt, hat schnell ein Zeitschriftenabo abgeschlossen. Ein klarer Minuspunkt für GMX! Es folgt eine weitere „Zwischenseite”, auf der es einerseits Tipps zur Bedienung, aber auch (werbefinanzierte) Angebote für weitere Upgrades gibt – erst dann gelangt man schließlich zu seinem Posteingang. Schnell ist klar – Werbung gehört zum GMX-Alltag dazu. Wer sich dadurch gestört fühlt, sollte sich einen anderen Anbieter suchen.

Wer bei der Registrierung einen langen Atem bewiesen hat, erhält im eigentlichen Mail-Dienst eine Fülle von Funktionalitäten. Zwar ist das Design nicht so klar und übersichtlich wie bei manchem Konkurrenten – doch das Gesamtangebot überzeugt. Zum Leistungsspektrum des Testsiegers zählen u.a. ein vollautomatischer Spam- und Virenschutz, POP3-Zugriff, eine mobile Version des Postfachs fürs Handy sowie die kostenlose Einrichtung von insgesamt fünf E-Mail-Adressen. Unter dem Navigationspunkt Optionen befindet sich die Ordnerverwaltung. Hier können Nutzer eigene Ordner anlegen, unterschiedliche Vorhaltezeiten einstellen oder die Darstellung ändern. Es gibt einen Autoresponder für Abwesenheitsnotizen und auch Signaturen, Quickfilter und Weiterleitungsfunktionen können eingerichtet werden. Wie die Konzernschwester WEB.de, setzt auch GMX auf Strom aus erneuerbaren Quellen (wie Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft. Die klimafreundlichen Postfächer nützen sicher in zweifacher Hinsicht: der Umwelt und dem Marketing.

Bestnote danke Hotline

Im Vergleich zu den anderen getesteten Freemail-Anbietern liegt das Münchner Unternehmen mit einem Gigabyte Postfach-Speicher nur im Mittelfeld. Auch in Bezug auf die mögliche Größe von Dateianhängen ist gmx eher Mittelmaß. Das Unternehmen erlaubt E-Mail-Anhänge bis zu 20 Megabyte – ausreichend um Dateien und Bilder zu verschicken.

 

GMX rettet die Ehre der Freemail-Hotlines: Als einziger Anbieter konnte das Münchner Unternehmen in Bezug auf die Erreichbarkeit des Kundencenters Punkte holen. Zwar stellt auch GMX nur eine teure 0900er-Rufnummer zur Verfügung, dafür benötigten wir lediglich einen kurzen Anruf um unsere Fragen mit einer Servicemitarbeiterin zu klären. Die automatische Leitung über Tastenwahl zum entsprechenden Ansprechpartner ist zunächst kostenlos. Kleiner Wermutstropfen: Leider brachte die Anfrage über E-Mail und Support-Formular kein Ergebnis. Als Antwort kam eine automatisch generierte Mail mit dem Verweis auf die FAQ-Seite zurück.

Zum Vergleichstest

  GMX – Testbericht  
       
     
  Gesamtnote 2,0  
  Internetauftritt 1,2   5-01  
  Leistung 1,5   4-5  
  Service 3,8   1-5  
     
25. August 2010

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