Translia.com im Test

Der Anbieter mit unterschiedlichen Übersetzungs-Paketen

 
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Translia.com erreicht die Note 2,1 (gut) und muss sich damit mit dem vorletzten Platz begnügen. In der Unterkategorie Preis/Leistung (60 Prozent Gewichtung) erzielt der Anbieter die Note 1,8 (gut). Der Internetauftritt schneidet trotz der „guten” Note 2,1 am schwächsten ab. Auch im Bereich Service (20 Prozent) liegt translia.com mit der Note 3,1 (befriedigend) weit hinter dem Niveau der Mitbewerber.
 

 

Getestet von FZe

Translia.com ist der einzige Anbieter unter den getesteten Seiten, der seinen Sitz nicht in Deutschland, sondern im Ausland hat. Das Übersetzungsbüro arbeitet aus Hong Kong. Wie der Test zeigt, hat das sowohl Vor- wie auch Nachteile.

Plus: Angebots-Pakete

Als einziger Online-Übersetzer bietet translia.com verschiedene Übersetzungs-Pakete an: Der Kunde kann zwischen Gold, Silber und Bronze seine benötigte Qualitätsstufe wählen. Je nach Bedarf und Budget entscheidet man sich für ein Paket. Unterschiede liegen vor allem in der Bearbeitungszeit und in der Anzahl der Korrekturschleifen.

Plus: Preise

Der Anbieter aus Hong Kong bietet nahezu konkurrenzlos günstige Preise. Bei beiden angefragten Preisen(Bewerbung und Power-Point-Präsentation) präsentierte der Online-Übersetzer mit der Qualitätsstufe Silber die günstigsten Angebote. Und die Kosten würden sich mit der Qualitätsstufe Bronze sogar noch weiter reduzieren lassen.

Plus: Sprachkompetenz

Kein anderer Online-Übersetzer bietet eine größere Sprachauswahl an. Translia.com hat ein Sprach-Portfolio von über 130 Sprachen und kann sogar bei Sprachen wie z.B. Bislama, Dogri oder Oromo helfen.

Minus: Kommunikation

Der Anbieter ist nur per Mail oder Kontaktformular zu erreichen. Eine Telefonnummer wird nicht genannt. Das Online-Übersetzungsbüro lehnt telefonische Anfragen somit ab und erklärt dieses auch auf seiner Internet-Seite.

Minus: Internetseite und Kommunikation teilweise in Englisch

Obwohl die Seite größtenteils einwandfrei in Deutsch übersetzt wurde, gibt es einige Menüpunkte wie z.B. die AGB´s oder eine Anleitung zum Hochladen verschiedener Dokumente die nur in Englisch abrufbar sind. Auch bei E-Mail-Anfragen läuft die Korrespondenz teilweise auf Englisch.

translia-qualitatsstufen

Dank drei verschiedener Qualitätsstufen lassen sich die eigenen Aufträge je nach Budget anpassen.

Fazit

Trotz des vorletzten Platzes im Teilnehmerfeld hat translia.com dennoch seine Stärken. Preissensible Nutzer finden hier mit Abstand die günstigsten Angebote. Auch bei exotischen Sprachen ist der Online-Übersetzer die erste Wahl. Schwachstelle ist jedoch der Service und die Kommunikation. Da der Anbieter in Hong Kong sitzt findet die Kommunikation hauptsächlich auf Englisch statt und bleibt rein virtuell. Eine telefonische Erreichbarkeit ist von translia.com scheinbar nicht erwünscht.

Testnote für translia.com: 2,1 (gut)

Zum Vergleichstest

  Translia.com – Testbericht  
       
     
  Gesamtnote 2,1  
  Internetauftritt 2,1   4-0  
  Preis/Leistung 1,8   4-0  
  Service 3,1   2-5  
     
26. April 2011

Schlagworte:

     
     
 
  1. Stephan Philipp sagt:

    Mag ja sein, dass solche Angebote für jemanden, der mal eben eine Übersetzung braucht, auf den ersten Blick ganz ansprechend sind.
    Auf den zweiten Blick jedoch sieht es anders aus, denn die meisten Online-Übersetzungsbüros drücken gnadenlos die Preise, was dazu führt, dass die Texte meistens eben nicht von qualifizierten Übersetzern übersetzt werden (denn die weigern sich zu Recht für ein Salär zu arbeiten, das noch unter dem Lohn einer Putzfrau liegt).
    Was dabei rauskommen kann, sieht jeder, der sich mal die Mühe macht, eine Bedienungsanleitung eines Billig-Elektrogerätes zu lesen.
    Qualität hat immer ihren Preis. Deshalb rate ich auch im Namen all meiner Kollegen, die viel Zeit und Energie in ihre Aus- und Weiterbildung investieren, möglichst direkt einen Übersetzer zu kontaktieren oder sich zumindest an eine seriöse Agentur zu wenden, in der sich ein menschlicher Projektleiter um die Auftragsabwicklung und die Kommunikation zwischen Übersetzer und Kunde kümmert.
    Online-Übersetzungsportale, vor allem solche, die alle Sprachen und alle Sachgebiete anbieten, tun nichts weiter, als Sammelmails an die registrierten Übersetzer (die nur in den seltensten Fällen eine belegbare Qualifikation nachweisen müssen) zu verschicken und darauf zu warten, dass sich irgendjemand des Auftrags annimmt.
    Würde jemand bei einer Werkstatt, die so arbeitet, sein Auto reparieren lassen? Wohl nicht…

 

     
     
   

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