SHOPS

Online-Supermärkte im Vergleich

Test: Lebensmittel online kaufen

Stressfrei im Internet einkaufen: Das versprechen alle Online-Supermärkte. In unserem Vergleichstest überpfüfen wir, wo Sie einkaufen können und wo Sie besser weiterklicken.
   
     
 

Lebensmittel.de im Test

Dank fehlerträchtiger Shop-Technik nur im Mittelfeld

 
  lebensmittel-testsiegel
Die trauen sich was bei Lebensmittel.de: Dank innovativem Trockeneis-Kühlsystem liefert der Shop nicht nur Frischwaren sondern sogar Tiefkühlkost. Leider bietet die Shop-Technik viele Stolperfallen für den Besucher: Waren, die sich nicht in den Warenkorb legen lassen, Kontaktformulare, die einfach streiken und ein persönlicher Bereich, der den Kunden wieder vor die Tür setzt. Insgesamt reicht es für einen „befriedigenden" dritten Platz.
 

 

Getestet von CMa

Auch wenn sie recht bunt ist, die Startseite von Lebensmittel.de verrät durch die Bildauswahl und die Anordnung der einzelnen Elemente gleich, dass man sich in einem Online-Supermarkt befindet. Mit rund 24.000 Produkten bietet Lebensmittel.de die größte Auswahl im Testfeld und als einziger bundesweiter Online-Supermarkt sogar Tiefkühlkost. Die wichtigsten Produktkategorien sind durch kleine Bilder direkt auf der Startseite anwählbar. Die komplette Auswahl kann sich der Besucher über das horizontale Navigationsmenü erschließen. Sobald man eine Lebensmittelkategorie angeklickt hat, erscheint die Ergebnisliste und im linken Seitenbereich ein Untermenü mit weiteren Auswahlmöglichkeiten. Impressum, Kontaktbereich und Lieferbedingungen sind über den Footer der Websites jederzeit anklickbar. Es gibt sogar eine Serviceseite mit typischen Fragen und Antworten zur Bestellung von Lebensmitteln im Internet: Aber ausgerechnet diese Infos sind ausschließlich über die Startseite erreichbar.

Online-Supermarkt Shop-Krankheiten, die Erste: Denglisch

Oben links wartet ein Suchfeld auf die Eingabe der Produktwünsche. Synonyme werden zwar nicht gefunden, dafür schlägt die Suchfunktionen bei der Eingabe passende Produkte oder Produktkategorien vor. Hier mischen sich immer wieder auch englischsprachige Begriffe in die Produktkategorien, und ergeben damit ein unschönes Kauderwelsch aus deutschen Produktbeschreibungen und englischen Kategorien. Das setzt sich auch auf der Ergebnisseite fort: Bei einigen Produkten lässt sich die Auswahl nicht etwa nach aufsteigendem oder absteigendem Preis, sondern eben nur nach „increasing" und „decreasing price" sortieren. Hat man sich mit diesen Fehlern des Online-Shops erst einmal abgefunden, gelingt das Beladen des virtuellen Einkaufswagens ohne größere Probleme. Die Produktbeschreibungen in Tabellenform sind teilweise recht knapp, aber immer ausreichend. Die Grundpreisberechnung gelingt meistens ziemlich gut. Ansprechend: Als einziger Shop bietet Lebensmittel.de sogar dreidimensionale Produktabbildungen. Wer erst später seinen Einkauf fortsetzen möchte, kann die bereits gefundenen Produkte bequem auf eine Merkliste setzen, für die er sich allerdings einmalig registrieren muss.

Produktsortierung im Online-Supermarkt: Kennen Sie Campbell´s?

Zuweilen stört die etwas umständliche Kategorisierung der Artikel: Beispielsweise sind die Dosensuppen von Erasco eben nicht unter diesem Markennamen abgelegt, sondern unter dem eher unbekannten Herstellernamen „Campbell´s". Unterhalb der Produktbeschreibung lassen sich per Drop-down Menü andere Produkte des Herstellers oder ähnliche Produkte aus dem Sortiment von Lebensmittel.de anklicken. Verbraucherbewertungen, Links zum Hersteller oder Testberichte sucht man hier allerdings vergeblich.

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Shop-Krankheiten, die Zweite: Der verschlossene Warenkorb

Die Bestellung erfolgt in fünf Schritten. Dabei stießen wir bei unserer Testbestellungen auf weitere Probleme mit der Shop-Software: Leider lassen sich von den meisten frischen Lebensmitteln nur recht große Mengen bestellen (bei den Weintrauben zum Beispiel ab 800g). Für die Eingabe des Gewichts gibt es ein Feld, aber keinen Button, mit dem das Produkt anschließend in den Einkaufswagen gehievt werden kann. Eine ähnliche technische Schwierigkeit gab es beim Abschicken der Bestellung und beim Einloggen in den persönlichen Bereich. Jedes Mal streikte die technische Plattform und setzte uns wieder vor die virtuelle Ladentür.

Service beim Online-Supermarkt: Wenig hilfreich

Die Erlebnisse mit der Shop-Technik sind eine willkommene Möglichkeit, um die Kundenhotline zu testen und um Rat zu bitten. Lebensmittel.de kann man sowohl per Mail, Telefon, Fax oder Webformular erreichen. Das Webformular - noch so ein Technik-Bug - hängte sich beim Versuch, eine Nachricht abzusenden regelmäßig auf. Die Telefonhotline erreicht man für 0,14 Euro pro Minute von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr. Wir hatten schnell eine Mitarbeiterin am Apparat. Nachdem Sie rund eine Minute abgetaucht war, um einen Kollegen wegen unserer technischen Probleme um Rat zu bitten, empfahl sie uns, den Bestellvorgang in ein paar Stunden einfach noch mal zu starten. Wirklich hilfreich ist diese Antwort nicht, wenn der rappelvolle Einkaufswagen auf die Bestellung wartet. Leider zeichnete sich die E-Mail-Antwort der e-Cola Gmbh, die den Shop betreibt, ebenfalls nicht gerade durch besondere Hilfsbereitschaft aus. Sie kam zwar binnen zwei Stunden, es wurde aber keine einzige der gesendeten Fragen beantwortet. Statt dessen verwiesen die Support-Mitarbeiter auf den Servicebereich der Website. Nach dem Motto: „Soll sich der Kunde seine Antworten doch selber suchen". Wir müssen nicht erwähnen, dass es auf einige Fragen der E-Mail gar keine Antworten auf der Webseite gibt ...

Ab 40 Euro entfallen die Portokosten bei Lebensmittel.de

Bezahlen kann man bei Lebensmittel.de per Kreditkarte, Sofortüberweisung und Vorkasse. Außerdem bietet das Unternehmen den Kauf mit der „Wirecard" an, einer virtuellen Guthaben-Kreditkarte, die nur für Zahlungen im Internet verwendet werden kann. Die Portokosten für eine bundesweite Lieferung sind mit 4,90 Euro moderat. Sehr gut: Ab 40 Euro Bestellwert entfallen die Portokosten komplett. Sofern man frische Produkte mitbestellt, wird die gleiche Summe jedoch auch nochmals als Kühlpauschale berechnet. Der Liefertermin kann bis zu drei Wochen in der Zukunft festgelegt werden. Besucher können überdies verschiedene Zeitfenster wählen, was allerdings bis zu 45 Euro Aufschlag kostet. Die typische Lieferzeit beträgt zwei Tage. Gut: Der Käufer wird per Sendungsverfolgung  über die Auslieferung des Pakets informiert.

Gekühlt mit Trockeneis: Die Lieferung von Lebensmittel.de

Pünktlich nach zwei Tagen erreichte uns das Paket von Lebensmittel.de. Im Karton befand sich eine große Frischebox aus Styropor. In einem doppelten Boden waren kleine Säckchen mit Trockeneis eingelassen, die das gesamte Paket kühlen sollten. Das hat bei unserer Testbestellung passabel funktioniert. Das Fleisch erschien genießbar, auch wenn es nicht so kühl war wie beim Testsieger. Die Trauben waren einwandfrei und alle anderen Produkte ebenfalls ohne Fehl und Tadel. Die Konservendose war ein wenig eingedrückt. Schwamm drüber. Im Karton lag eine sehr ausführliche Rechnung mit allen relevanten Details, die uns darüber aufklärte, dass von Fleisch und Trauben eine geringfügig größere Menge geliefert wurde. Der Mehrbetrag würde dem Kundenkonto belastet und mit der nächsten Lieferung verrechnet werden.

Zum Vergleichstest

 Lebensmittel.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,8  
  Internetauftritt 2,0    
  Service 3,2    
  Preise 2,7    
     
   
     
 

Saftkiste.de im Test

Bei Frischwaren nicht genießbar

 
  Saftkiste.de erhält die Note Ausreichend (3,8)
Bei Saftkiste shoppt man ohne viel Schnickschnack und bunte Bilder. Leider fehlen auch viele Komfortmerkmale wie persönlicher Bereich und Bestell-Tracking. Die Lieferung der Frischwaren überzeugte uns nicht: schlecht verpackt, warm, Kühlpacks ausgelaufen. Vorsicht Gammelfleisch: Die frischen Lebensmittel waren reif für die Mülltonne.
 

 

Getestet von CMa

Zwei Farben dominieren die Startseite von Saftkiste.de: gelb und blau. Hinter dem bundesweiten Lieferservice steckt ein lokaler Anbieter aus Berlin: die Kalweit GmbH. Die Website ist sehr spartanisch gehalten. Bilder gibt es gar keine, sondern lediglich ein großes Logo auf der Startseite und eine Produktauswahl im linken Seitenbereich. Nicht gerade ein Augenschmaus, aber immerhin sehr flott: 1,8 Sekunden benötigt ein Home-Shopper mit schwachbrüstigem DSL 1.000, um die Startseite komplett angezeigt zu bekommen.

Viele Website-Standards fehlen der Saftkiste

Einige der Produktkategorien („Dies & Das", „Alles aus der Tüte" und „Guten Morgen") geben allerdings Rätsel auf. Viele Must-haves für Webseiten fehlen komplett: Online-Hilfe, Datenschutzerklärung oder Kontaktbereich sucht man hier vergeblich. Immerhin: Impressum und AGB sind permanent erreichbar. Oben links wartet ein Suchfeld auf Eingaben: Synonyme (z.B. Klopapier für Toilettenpapier) werden von der Suche nicht gefunden. Auch eine vorausschauende Suche mit Produktvorschlägen gibt es nicht. Ebenso ist es nicht möglich, Artikel auf eine Merkliste zu setzten. Das liegt auch daran, dass es gar keinen persönlichen Bereich gibt: Entsprechend muss sich jeder wiederkehrende Besteller immer wieder neu anmelden.Über das seitliche Auswahlmenü oder eine Direktsuche gelangt der Besucher auf eine umfangreiche Ergebnisliste. Für die meisten der hier gelisteten Produkte sind Bilder hinterlegt, die aber erst sichtbar werden, wenn er mit der Maus darauf zeigt.  Per Klick gelangt man zu den Produktbeschreibungen. Die wichtigsten Daten und Informationen sind vorhanden, teilweise gibt es sogar ausführliche Begleittexte. Bei Saftkiste.de werden die Grundpreise korrekt angezeigt. Das funktioniert sogar beim Toilettenpapier: Es wird der Preis pro Rolle berechnet.

Komplizierte Zahlungsmöglichkeiten: Nachnahme für Erstbestellung obligatorisch

Informationen zu den Zahlungsmöglichkeiten erhält der Kunde erst, wenn er in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen schaut oder seine Bestellung bereits gestartet hat. Das ist nicht optimal gelöst, zumal Saftkiste einige Besonderheiten aufweist, wenn es um die Bezahlung der Lieferung geht. Am liebsten ist es den Berlinern, wenn man per Nachnahme bezahlt. Das kostet 5,99 Euro extra und ist die einzige Möglichkeit, die erste Bestellung zu starten. Kreditkarten werden grundsätzlich nicht akzeptiert, die Bezahlung per Überweisung (+1,99 Euro) ist erst ab der zweiten, die Abbuchung per Lastschrift (keine Extrakosten) gar erst ab der dritten Bestellung möglich. Das bringt einige Unbequemlichkeiten mit sich: Neukunden müssen das Geld in bar zuhause vorhalten und hoffen, dass der Postbote zur passenden Zeit erscheint. Ob diese Zahlungsmöglichkeiten wohl den Verzicht auf eine verschlüsselte Verbindung bei der Bestellung kompensieren sollen?

Tagespreise mit Überraschungseffekt

Der Bestellprozess selbst geht flott über die Bühne: Die einzelnen Waren werden per Klick in den Einkaufswagen gelegt. Bei unserem Testeinkauf waren allerdings keine Preise für die frischen Weintrauben hinterlegt. Der Hinweis "Tagespreis" deutet darauf hin, dass man erst bei der Lieferung den konkreten Preis für die süßen Früchtchen erfährt. Es bleibt ein mulmiges Gefühl, was auch berechtigt ist, da sich in unserem Test herausstellte, dass Saftkiste.de den höchsten Preis für das Pfund Weintrauben (1,26 Euro mehr als der günstigste Anbieter) kassierte. Sind alle Produkte ausgewählt, kann der Inhalt des Einkaufswagens bezahlt werden. Das geht schnell in nur zwei Schritten.

Teuerstes Porto, aber kein Kühlzuschlag

Die Liste der weiteren Komfort-Defizite schmerzt: Eine abweichende Lieferanschrift kann im Shop nicht hinterlegt werden, die Lieferung an den Arbeitsplatz scheidet demzufolge aus. Der Versandstatus ist nicht online einsehbar und eine Wunschlieferzeit kann man ebenfalls nicht angeben. Immerhin lässt sich der Liefertag flexibel innerhalb der folgenden 14 Tage auswählen.  Da die Webseite dem Nutzer keinen persönlichen Bereich zur Verfügung stellt, kann die Bestellung auch nicht nachträglich kontrolliert oder gar geändert werden. Immerhin erhält der Kunde eine E-Mail, in der allerdings die Widerrufsbelehrung fehlt. Auch während des Bestellvorgangs wird der Besucher nicht explizit auf die gesetzliche Widerrufsfrist hingewiesen. Als Lieferzeit werden minimal zwei Tage angegeben, was bei unserer Testbestellung auch eingehalten wurde. Die bundesweite Lieferung erfolgt über DHL und kostet 7,99 Euro. Das sind die teuersten Versandkosten im Test, was zumindest bei Frischware dadurch relativiert wird, dass Saftkiste.de keine separaten Kühlkosten erhebt. Dafür fällt ein Mindermengenzuschlag für Waren unterhalb des Mindestbestellwerts von 14,99 Euro (laut AGB) an.

Kontakt: Am Telefon schnell, per E-Mail gar nicht

Da Saftkiste.de auf der Webseite keinen separaten Kontaktbereich besitzt, müssen Besucher im Impressum nach einer Telefonnummer suchen. Hier erfährt man, dass das Unternehmen per E-Mail, Telefon und Fax erreichbar ist. Die Hotline (Berliner Festnetznummer) funktionierte gut: Wir hatten schnell einen Ansprechpartner in der Leitung, der unsere Fragen beantworten konnte. Nicht so gut sah es bei der Reaktion auf unsere E-Mail Anfragen aus: Selbst nach einer Woche erhielten wir keine Antwort auf unsere Testfragen.

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Gammelfleisch und Schimmeltrauben: Bei Frischwaren versagt Saftkiste.de auf ganzer Linie

Nun zum Wichtigsten: der Lieferung der bestellten Produkte. Das Paket vom Saftkiste.de erreichte uns innerhalb der versprochenen zwei Tage. Die elektronische Sendungsverfolgung von DHL wird vom Händler leider nicht verwendet, so dass man stets in Hab-Acht-Stellung auf die Lieferung lauern sollte. Insbesondere wenn man frische Waren bestellt hat, kommt es schließlich auf jede Stunde an, um sie vom Paket in den Kühlschrank zu befördern. Leider erfüllte die Lieferung von Saftkiste.de überhaupt nicht unsere Erwartungen. Der Karton war eher notdürftig mit alten Saftkartons gepolstert, die separate Kühltasche für die Frischwaren sah so aus, als sei sie schon mehrfach verwendet worden. Die beiden winzigen Cool-Packs hatten bereits Zimmertemperatur und waren überdies auch noch geplatzt und ausgelaufen.

Schon beim Öffnen der Tüte strömte uns ein unangenehmer Geruch entgegen: So muss wohl Gammelfleisch riechen. Das gelieferte Fleisch stank so entsetzlich, dass an einen Verzehr nicht im Entferntesten zu denken war. Die vom Fleisch abgesonderte Flüssigkeit und die ausgelaufenen Akku-Packs hatten sich in der Isoliertasche zu einer schmierig-feuchten Flüssigkeit vermengt, die den Joghurtbecher völlig durchnässte. Die Weintrauben befanden sich nicht im, ohnehin längst warm gewordenen Kühlbeutel, sondern lagen im Karton. Entsprechend sahen sie aus: Auf den ersten Blick noch ganz in Ordnung stellte sich beim Lüften der Kunststoffschale heraus, dass sie nicht nur matschig, sondern überdies auch noch verschimmelt waren. Die Frischelieferung ist gründlich in die Hose bzw. in diesem Fall in den Mülleimer gegangen. Alle anderen bestellten Produkte waren in Ordnung: Es wurden weder falsche Waren geliefert, noch Varianten, noch gab es größere Beschädigungen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum war bei allen Produkten noch ausreichend.

Zum Vergleichstest

 Saftkiste.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 3,8  
  Internetauftritt 3,2    
  Service 3,8    
  Preise 4,2    
     
   
     
 

Edeka24.de im Test

Bester Internetauftritt, aber begrenztes Warensortiment

 
  Edeka24.de ist Testsieger mit der Note Gut (2,3)
Technisch und ästhetisch gesehen bietet Edeka24.de den besten Shop in unserem Test: Hier klappte einfach alles wie am Schnürchen. Käme es nur darauf an, wäre sicherlich ein besserer Platz drin gewesen. Bestnoten gab`s beim Internetauftritt, aber nur mittelmäßige Leistungen beim Service und beim Warenangebot kosteten wertvolle Punkte. Für wen sich der Shop von Edeka24 besonders lohnt, lesen Sie in diesem Einzeltest.
 

 

Getestet von CMa

Eines vorweg: Edeka24 ist der einzige Online-Supermarkt im Test, der keine frischen Lebensmittel liefert. Entsprechend wurde der Testkatalog so angepasst, dass der Shop dennoch mit den anderen Testteilnehmern verglichen werden kann. Wer keine frischen Lebensmittel benötigt oder dafür schlicht den Händler um die Ecke bevorzugt, sollte sich für die restlichen Lebensmittel aber durchaus einmal Edeka24 anschauen.

Einziger Online-Supermarkt mit Gütesiegel

Der Online-Supermarkt ist weit davon entfernt, perfekt zu sein. Das liegt schon an der sehr begrenzten Produktauswahl: Nur 2.500 Artikel stehen zur Verfügung. Das Shopsystem hingegen ist so etwas wie unser "Sieger der Herzen", denn der Internetauftritt von Edeka24 kommt den Idealvorstellungen an einfache Bedienung und überzeugendes Design sehr nahe. Die Webseite wirkt insgesamt harmonisch, angenehmen, hell und freundlich. Edeka24 ist der einzige Online-Supermarkt mit einem Gütesiegel, in diesem Fall von Trusted Shops. Es gibt einen Markenglossar von A bis Z und eine Sitemap mit allen Produktkategorien. Dafür fehlen Informationen zum Unternehmen und eine Onlinehilfe. Die Nutzerführung ist angenehm, der Warenkorb in Kassenbon-Optik bleibt immer sichtbar. Nach Anmeldung kann der Besucher Waren auf einen Merkzettel setzen, um sie bei einem späteren Einkauf zu bestellen.

Große Bilder und umfangreiche Produktbeschreibungen

Das Suchfeld im oberen linken Bereich erfüllt sein Zweck, obwohl - wie bei allen Testteilnehmern - keine Synonyme gefunden werden. Dafür macht die Suche Vorschläge für mögliche Produkte oder Produktkategorien. Die Produktbeschreibungen sind teilweise sehr umfangreich und Angaben zu den Grundpreisen finden sich bei allen Waren im Angebot. Die Abbildungen sind ausreichend groß, eine Zoomfunktion gibt es nicht. Ähnlich wie bei Froodies.de gibt es Empfehlungen, die auf Verkäufen bei anderen Kunden beruhen und die dem Besucher immer wieder ein Lächeln entlocken: So schlägt uns das System beispielsweise bei der Auswahl eines Toilettenpapiers als komplementäres Produkt eine Gebäckmischung vor. Wohl bekomm's!

Günstigste Portokosten von allen Online-Supermärkten

Ist der Warenkorb bestückt, kann es mit der Bestellung losgehen. Dafür sind vier Schritte notwendig: Warenkorb prüfen, Anschrift eingeben, bezahlen und die Bestellung abschicken. Die Versandkosten und die Zahlungsmöglichkeiten sind direkt auf der Startseite angegeben. Die Lieferung kostet moderate 3,95 Euro. Edeka24 liefert somit am günstigsten. Kunden können per Vorkasse, Kreditkarte, Paypal oder Nachnahme (+6,50 Euro Gebühr) zahlen. Ab 75,- Euro Warenwert fallen keine Portokosten an. Edeka24 ist damit neben Lebensmittel.de der einzige Shop im Test, der seinen Kunden ab einem bestimmten Einkaufswert die Portokosten erlässt. Allerdings gibt es auch einen Mindestbestellwert: Erst ab 10,00 € kann man sich die Waren ins Haus liefern lassen.

Online-Supermarkt mit unflexiblen Liefermöglichkeiten

Der Gesamteindruck des Bestellvorgangs ist sehr gut: Alle wichtigen Schritte sind gut beschrieben, es wird auf die entsprechenden Bedingungen und das Widerrufsrecht verwiesen und die Daten werden per „Schufa Identitäts-Check" gegengeprüft. Alle relevanten Informationen befinden sich auch auf der E-Mail, die man sofort nach der Bestellung zugestellt bekommt. Wer die Waren an eine andere Lieferanschrift geschickt haben möchte, kann diese während des Bestellvorgangs ebenfalls hinterlegen. Leider ist es nicht möglich, einen Wunschliefertermin zu bestimmen oder eine bestimmte Uhrzeit für die Warenlieferung einzugeben. Edeka24 liefert per DHL und verspricht eine Zustellung innerhalb von zwei Tagen.

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Lieferung mit CO2-neutraler Logistik

Bei unserer Testbestellung dauerte es dann aber doch noch einen Tag länger. Alle bestellten Waren in der Lieferung waren einwandfrei. Es gab weder Beschädigungen noch alternative oder falsche Produkte. Das Mindesthaltbarkeitsdatum war bei allen Produkten ebenfalls in Ordnung. Frische oder verderbliche Waren werden, wie eingangs erwähnt, von Edeka24 generell nicht vertrieben. Eine Rechnung lag dem Karton bei. Als einziger Online-Supermarkt legte Edeka24 einen Reklamationsbogen bei und bot bei Bedarf eine Rücksendungsmarke an. Die Waren werden mit dem Versandservice DHL Go Green verschickt. Dahinter verbirgt sich ein Logistiksystem für CO2-neutralen Versand, bei dem ein Teil der Versandkosten in Maßnahmen investiert wird, mit denen genau die Menge CO2 eingespart werden soll, die beim Transport des Pakets anfällt.

Service verbesserungswürdig: Anrufbeantworter statt Callcenter

Wer Fragen an Edeka24 stellen will, findet im Kontaktbereich auf der Webseite viele Möglichkeiten: Telefon, Fax, E-Mail und ein Kontaktformular. Antworten auf unsere E-Mail-Fragen erhielten wir innerhalb von 48 Stunden. Das geht noch in Ordnung. Alle Fragen wurden kurz und knapp, aber vollständig beantwortet. Die Telefonhotline ist eine normale Festnetznummer, die aber nur von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr geschaltet ist. Allerdings scheint es gerade während unseres Tests Schwierigkeiten bei der Annahme von Telefonaten gegeben zu haben: Statt einer freundlichen Stimme hatten wir lediglich einen Anrufbeantworter an der Strippe -und das noch lange vor dem Ende der offiziellen Supportzeiten.

Zum Vergleichstest

 Edeka24.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,9  
  Internetauftritt 1,7   4-0  
  Service 3,0    
  Preise 3,4    
     
   
     
 

Froodies.de im Test

Schöner Supermarkt mit Defiziten bei Frischelieferungen

 
 
froodies-logoAuch der Zweitplatzierte im Online-Supermarkt-Test hat noch reichlich Hausaufgaben zu erledigen. Die Website von Froodies.de ist ansprechend und sympathisch. Bei den Preisen konnte das Unternehmen im Durchschnitt sogar mit dem besten Ergebnis auftrumpfen. Welche Mängel es aber dennoch gibt und worauf man bei einer Bestellung achten sollte, erfahren Sie in diesem Einzeltest. Mittlerweile wurde der Online-Supermarkt leider eingestellt.
 

 

Getestet von CMa

Auf der Startseite von Froodies.de geht die Sonne auf. Nicht wortwörtlich sondern vor allem optisch. Die Seite mit ihrem frischen Grün und den stilisierten Früchten im Header macht richtige Laune. Leider ist die Ladezeit der Startseite entsprechend lang: Fast fünf Sekunden dauert es, bis die Produktauswahl auf dem Schirm ist.

Erfrischend-fruchtiger Webauftritt

Bei unserer Analyse der Startseite fanden wir sofort alles, was wir suchten. Das Logo ist groß und findet sich oben links: Man erkennt sofort, dass man sich in einem Supermarkt befindet. Impressum, Datenschutzhinweis, eine ausführliche Onlinehilfe in Form von FAQs und ein netter kleiner Text über das Unternehmen finden sich im Footer oder im Header. Insgesamt ein sympathischer Auftritt. Im linken Seitenbereich findet der Besucher aktuelle Angebote und Neuheiten, die Auswahl der Produktkategorien erfolgt über ein horizontales Menü unter den Header. Das geht einfach und schnell. Eine Suche gibt es auch, jedoch findet diese weder Synonyme noch schlägt sie passende Artikel schon während der Eingabe vor. Sehr angenehm beim Einkaufen: Der Warenkorb bleibt jederzeit sichtbar.

Online-Supermarkt mit knappen Produktbeschreibungen und kleinen Bildern

Die Produktbeschreibungen sind sehr knapp, enthalten aber die wichtigsten Daten. Die Berechnung des Vergleichspreises pro Stück ist allerdings bei vielen Produkten fehlerhaft. Auch bei den Bildern gibt es wenig Komfort: Wenn es überhaupt Bilder gibt, sind sie eher klein; eine Zoommöglichkeit existiert nicht. Käufer können bis zu fünf Sterne für ein Produkt vergeben und es bewerten. Was uns sehr gut gefallen hat: Obst und Frischwaren können auch in kleinen Mengen bestellt werden. Bei unserer Testbestellung war es problemlos möglich, beispielsweise nur 200g Weintrauben in den Einkaufswagen zu schieben. Perfekt für Singles! Alternativen zur Auswahl gefällig? Das Shop-System schlägt unterhalb der Produktbeschreibung weitere Artikel vor, die den Käufer interessieren könnten. Allerdings sind diese Vorschläge manchmal eher erheiternd: Oder mögen Sie frische grüne Äpfel zum Speisequark?

Bezahlen mit Kreditkarte, Vorkasse oder Sofortüberweisung

Zwei Dinge interessieren den Käufer bei Online-Supermärkten immer brennend: die Zahlungsmöglichkeiten und die Lieferbedingungen. Beides wird von Froodies.de transparent kommuniziert. Die Lieferbedingungen lassen sich jederzeit über den Header aufrufen und Bezahlmöglichkeiten finden sich im Footer. Froodies.de akzeptiert Zahlungen per Kreditkarte, Sofortüberweisung und Vorkasse. Geliefert wird bundesweit und sogar in einige europäische Länder. Als Versandunternehmen setzt Froodies.de auf DPD: Pro Bestellung werden 6,90 Portokosten fällig, zuzüglich 3,00 Euro Kühlzuschlag. Wer seine Ware besonders schnell haben will, kann den Expressservice mit entsprechenden Extrakosten wählen. Dank E-Tracking behält man immer einen Überblick darüber, wo sich die eigene Bestellung gerade befindet.

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Bestellprozess ohne Wunschliefertermin

Wenn alle Produkte im Einkaufswagen sind, erfolgt die Bestellung in vier Schritten: Einkaufsliste prüfen, Lieferart wählen, Zahlungsabwicklung einleiten und Bestellung bestätigen. Leider hat Froodies.de vergessen, den Käufer auf sein Widerrufsrecht hinzuweisen. Eine entsprechende Erklärung fehlt auch in der E-Mail, die sofort nach der Bestellung verschickt wird. Die Angabe einer abweichende Lieferanschrift ist möglich, ein Wunschliefertermin hingegen kann nicht angegeben werden. Man kann in solchen Fällen zumindest bei kurzfristigen Lieferwünschen immer ein wenig mit dem Expressservice jonglieren, indem man eine bestimmte Lieferzeit vorauswählt. Ob es wirklich klappt, weiß man erst hinterher. Bei unserer Testbestellung ohne Expresszuschlag erreichte uns das Paket nach genau zwei Tagen.

Lieferung: Bis aufs Fleisch alles im grünen Bereich

Die Lieferung war gut verpackt. Milch, Trauben, Joghurt und Fleisch kamen in separate Frischeboxen mit Dämmmaterial. Der beiliegende Kühlakku erschien allerdings vollkommen unterdimensioniert. Der Akku war warm, das Fleisch auch und müffelte entsprechend ein wenig. Die Weintrauben waren von guter Qualität. Alle nicht verderblichen Produkte waren einwandfrei und das Mindesthaltbarkeitsdatum weit entfernt. Die Lieferung selbst war vollständig, es wurden keine Varianten und auch keine beschädigten Produkte geliefert.

Service: Wer Kontakt zum Online-Supermarkt aufnehmen will, muss lange suchen

Auf der beiliegenden Rechnung war keine Telefonnummer für Rückfragen vermerkt. Offensichtlich macht Froodies.de ein großes Geheimnis daraus, denn auch auf der Webseite selbst gibt es keinen ausgewiesenen Kontaktbereich. Wer eine Frage hat, muss ins Impressum schauen: Froodies.de erreicht man telefonisch, per Fax oder E-Mail. Die Telefonhotline kostet 0,14 € pro Minute und war im Test schnell erreichbar. Auf unsere E-Mail erhielten wir allerdings erst nach vier Tagen eine Antwort. Etwas widersinnig erscheint uns das Kontaktformular: Dieses ist für Besucher tabu und nur für registrierte Kunden nutzbar.

Zum Vergleichstest

 Froodies.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,7  
  Internetauftritt 2,2    
  Service 3,1    
  Preise 2,5    
     
   
     
 

Food-Shop24.com im Test

Testsieger, aber nicht frei von Schwächen

 
 
Als einziger Testkandidat verdiente sich Food-Shop24 die Testbewertung „gut". Bestnoten gab es vor allem für den Shop, den guten Service und die beste Warenlieferung im Test. Doch das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch beim Testsieger noch einige Baustellen offen sind. Welche das sind und worauf Sie bei Ihrer nächsten Bestellung achten sollten, erfahren Sie in diesem Einzeltest. Mittlerweile gehört der Testsieger zu lebensmittel.de.
 

 

Getestet von CMa

Einen Schönheitspreis kann Food-Shop24 mit seiner Webseite wahrlich nicht gewinnen: Die Startseite empfängt den Besucher mit vielen bunten Bildern, die aber alle nicht so recht zusammenpassen wollen. In der horizontalen Hauptnavigation findet der Besucher Links zu Warenkorb, AGB, Impressum, Kontaktformular und zum persönlichen Bereich.

Navigation: Kunterbunter Gemischtwarenladen

Bei Food-Shop24 lassen sich die Produkte im linken Seitenmenü auswählen. Doch dieses Seitenmenü wirkt wie ein Gemischtwarenladen: Zwischen Tiernahrung und Getränken tummeln sich auch Saisonartikel, Drogeriewaren, eine Hausapotheke und ein Partyservice. Die typischen Supermarktartikel verstecken sich hinter dem unscheinbaren Begriff „Nahrungsmittel". Die flotte Website kommt mit unter einer Sekunde bei DSL 1.000 auf den Monitor. Oben links befindet sich ein Suchfeld, mit dessen Hilfe man relativ schnell ans Such-Ziel kommt. Zwar gibt die Suche bei der Eingabe einige Artikel vor, allerdings klappt das nicht immer zuverlässig und manchmal mogeln sich seltsame Steuerzeichen zwischen die Suchbegriffe. Die Suche nach Synonymen funktionierte - wie bei allen Testkandidaten - überhaupt nicht. Immerhin: Nachdem man sich angemeldet hat, lassen sich Artikel auf eine Wunschliste setzen und für eine spätere Bestellung speichern.

Jederzeit im Blick: Einkaufswagen und Infobox

Die Produktbeschreibungen sind sehr knapp ausgefallen, teilweise gibt es aber auch umfangreichere Texte. Die Produkt-Grundpreise sind vorhanden, ebenso der unmissverständliche Link auf die Versandkosten und den ggf. anfallenden Kühlzuschlag. Fast alle Produktabbildungen können vergrößert werden. Bei Food-Shop24 gibt es Produktbewertungen direkt unter dem jeweiligen Artikel. Hier gibt es auch zwei weitere Links, über die Kunden das Produkt weiterempfehlen oder Fragen stellen können. Food-Shop24 macht Besucher auf ähnliche Produkte aufmerksam, für die sich andere Kunden interessiert haben. Positiv: der Warenkorb wird im rechten Seitenbereich permanent angezeigt, sodass man jederzeit den Überblick über die eigenen Einkäufe behält. In der sogenannten Infobox, die ebenfalls im rechten Seitenbereich integriert ist, findet der Besucher Informationen über das Unternehmen, über den Prozess der Bestellung, die Zahlungsarten und Informationen zum Versand.

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Online-Supermarkt mit begrenzten Zahlungsmöglichkeiten

Der Bestellvorgang geht insgesamt schnell über die Bühne: In vier Schritten gelangt man von der Registrierung, der Auswahl der Versandart, der Auswahl der Zahlungsweise und der abschließenden Bestätigung zur Bestellung. Das Shop-System reagierte dabei sehr empfindlich auf die Eingabe von unsinnigen Anmeldedaten: Beim Test stürzte das System mehrere Male ab. Rechtlich einwandfrei: der Hinweis auf Datenschutz, AGB und Widerrufsfrist. Die Zahlungsmöglichkeiten sind begrenzt: Food-Shop24 akzeptiert nur die Bezahlung per Vorkasse, Sofortüberweisung oder Paypal. Letzteres allerdings mit einer Zahlungsgebühr von zwei Prozent. Die auf der Startseite versprochen Zahlungsart „Kreditkarte" gibt es hingegen nicht und wäre lediglich über den „Umweg" Paypal möglich. Wer den Warenkorb an den Arbeitsplatz oder an eine andere Adresse geliefert haben möchte, kann eine abweichende Lieferanschrift angeben. Ein Wunschliefertermin ist allerdings im Bestellformular nicht vorgesehen. Die Lieferung an einem bestimmten Tag kann über den Expressservice (happige 17,- bis 28,- Euro) realisiert werden, eine Garantie gibt es allerdings nicht. Unsere Testlieferung erreichte uns nach exakt zwei Tagen. Bei den Portokosten liegt Food-Shop24 im oberen Mittelfeld: Es fallen 6,90 Euro für eine Lieferung mit DHL an. Außerdem werden ggf. 3,00 Euro Kühlzuschlag berechnet.

Service: Schriftlich perfekt, telefonisch nur Mittelmaß

Im Kontaktbereich bietet Food-Shop24 vier verschiedene Kontaktmöglichkeiten an: Man kann das Unternehmen per Telefon, E-Mail, Fax oder mit dem integrierten Kontaktformular erreichen. Auf unsere Testanfragen per E-Mail erhielten wir innerhalb nur einer Stunde eine ausführliche und lückenlose Antwort. Perfekt! Auch telefonisch erreichten wir Food-Shop24 sehr schnell, allerdings konnte uns auf unsere Frage keine zufriedenstellende Antwort gegeben werden. Konkret ging es um ein Problem mit dem Warenkorb. Die telefonische Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar und kostet 0,14 Euro pro Minute.

Food-Shop24 ist Testsieger bei der Qualität der Lieferung

Das Paket vom Food-Shop24 erreichte die Redaktion sehr gut verpackt, vollständig und mit allen online bestellten Artikeln. Von allen Testteilnehmern machten die frischen Waren den besten Eindruck. Das Fleisch und die Milchprodukte waren in einem separaten, mit vielen Styroporchips und reichlich Kühlakkus ausgestatteten Kühlbehälter verpackt. Die Akkus waren im Kern noch durchgefroren, sodass Fleisch und sämtliche Milchprodukte richtig kalt waren. So hätten wir uns das eigentlich bei allen Testteilnehmern gewünscht. Das Fleisch müffelte nicht, sah gut aus und landete sofort in der Pfanne. Die Trauben waren nicht gekühlt, allerdings reisten sie im großen Paket in einem separaten Karton mit. Es gab weder gequetschte noch matschige Trauben. Alle anderen Produkte wiesen ein ausreichendes Mindesthaltbarkeitsdatum auf und boten deshalb keinerlei Anlass zu Beschwerden. Leider lag der Bestellung keine Rechnung bei, sondern nur einen Packzettel. Die Rechnung erhält der Kunde bei Food-Shop24 nur in digitaler Form als E-Mail. Nicht wirklich schön, aber irgendwie passt das zu einem Online-Supermarkt.

Umweltgerechtes E-Return: Food-Shop24 nimmt die Kisten wieder zurück

Wer häufiger im Internet bestellt, ertrinkt recht bald in Kartons, Verpackungsmaterial und Styropor-Boxen. Ab einem Bestellvolumen von 100,- Euro bietet Food-Shop24 deshalb einen Service, bei dem die alten Verpackungen in einem Rutsch wieder abgeholt werden. Sehr gute Idee: Das System nennt sich E-Return und kann online beantragt werden. Verpackungsmaterial und - falls vorhanden - Pfandflaschen werden dann vom Paketdienst abgeholt. Food-Shop24 bietet außerdem eine Rabattstaffel für Großabnehmer: ab 100,- Euro Warenwert erhält der Kunde ein Prozent, ab 200,- Euro Warenwert zwei Prozent und ab 300,- Euro € drei Prozent Rabatt an.

Zum Vergleichstest

 Food-Shop24.com - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,3  
  Internetauftritt 2,1    
  Service 2,0    
  Preise 2,8    
     
Getestet.de Newsletter Anmeldung