Soziales

Spenden-Portale im Vergleich

Im Test: Hilfsorganisationen im Internet

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Die Zeit der Sammelbüchsen ist vorbei, jetzt wird online gespendet! Getestet.de hat fünf Hilfsorganisationen unter die Lupe genommen…
   
     
 

Tdh.de (terre des hommes) im Test

Hilfe für Kinder in Not

 
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Das Portal von terre des hommes, tdh.de, erzielte im Test die Note 1,6 (gut) und belegte damit einen guten 3. Platz nur ganz knapp hinter Platz 1 und 2. In der Kategorie Leistung (65 % Gewichtung) legte das Portal die zweitbeste Leistung hin, beim Internetauftritt (20 % Gewichtung) gab es mit einer 1,6 die beste Note aller Portale. Damit ist tdh.de Kategoriesieger im Internetauftritt. Im Service allerdings (15 % Gewichtung) konnte thd.de nicht überzeugen - hier gab es für den langsamen Kundendienst lediglich den letzten Platz.
 

 

Getestet von Si

Terre des hommes Deutschland e.V. wurde 1967 von engagierten Bürgern gegründet, um schwer verletzten Kindern aus dem Vietnamkrieg zu helfen. Der Verein ist unabhängig von Regierungen, Wirtschaft, Religionsgemein-schaften und Parteien und fördert in 30 Projektländern rund 400 Projekte unter dem Motto "Hilfe für Kinder in Not". Das Ziel ist eine „terre des hommes", eine „Erde der Menschlichkeit" - nicht mit Entwicklungshelfern, sondern durch Unterstützung einheimischer Initiativen. In Deutschland engagieren sich Menschen in 147 Orten ehrenamtlich für Kinder.

Plus: Schlichtes Layout

Die Aufmachung des Internetportals von terre des hommes ist eher schlicht, allerdings wird so auch sofort deutlich, um was es geht.

Plus: Mehrere Spendenmöglichkeiten

Barspenden sind online und offline möglich, außerdem können Fördermitgliedschaften abgeschlossen werden. Im Shopbereich wird ein vielfältiges Sortiment an Medien und Geschenkartikeln angeboten, mit dessen Erwerb die Arbeit des Vereins indirekt unterstützt werden kann.

Plus: Mitmachmöglichkeiten

Für das persönliche Engagement bieten sich regionale, überregionale und thematische Arbeitsgruppen überall in Deutschland an. Zudem gibt es altersspezifische Projekte für Kinder und Jugendliche.

Plus: Transparenz über Mittelverwendung

Die Verwendung der Mittel ist im Jahresbericht (pdf-Download) nachzulesen: 72,23 % Projektausgaben; 6,14 % Projektbegleitung: 7,69 % Kampagnen und Bildungsarbeit; 7,14 % Öffentlichkeitsarbeit und Werbung; 6,8 % Verwaltung

Plus: Gütesiegel

Kontrollmechanismen sind auf verschiedenen Ebenen vorhanden, unter anderem durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI-Siegel); nachgewiesene Transparenz durch Mitgliedschaft in der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (Selbstverpflichtung).

Plus: Erfolgsbilanz

Sehr übersichtlich und alphabetisch sortiert werden die Informationen zu allen terre des hommes-Themen und zu den Schwerpunkten der Arbeit dargestellt.

Plus: Prominente Unterstützung

Botschafterin: Schauspielerin Barbara Schöneberger. Zum 40. Bestehen von terre des hommes gaben 2009 zahlreiche Promis ein Statement ab: Musiker wie Konstantin Wecker, Moderatoren wie Ulrich Wickert und Sportler wie die Fußball-Nationalspielerin Nia Künzer.

Plus/Minus: Service

Für Anfragen stehen schwerpunktmäßig verschiedene Ansprechpartner telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Allerdings wurde die per E-Mail gestellte Frage an tdh.de erst nach mehreren Tagen beantwortet.

Minus: Mittelverwendung

Lediglich 72,23 % der gesammelten Spenden werden nach eigenen Angaben für Projektausgaben verwendet. Bei den anderen Testkandidaten lag der Prozentsatz im Schnitt bei weit über 80 %. Möglicherweise liegt hier auch eine andere Berechnungsweise zu Grunde?

Mittelverwendung

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Die Gliederungen der Aufwendungen nach Aufwandskategorien im Jahr 2009.

Fazit

Das Portal von terre des hommes ist ausgesprochen informativ. Spendenwillige finden hier nicht nur diverse Möglichkeiten, sich finanziell oder persönlich zu engagieren, sondern auch vielfältige Informationen darüber, wo und wie die Hilfe ankommt. Insgesamt macht das Portal einen seriösen Eindruck. Allerdings fließen offenbar nur 72,23 % der Einnahmen in die Projektarbeit (beim Testsieger UNICEF sind es 83 %). Ein relativ hoher Anteil der Spenden wird für Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und andere Zwecke verwendet. Schade ist auch, dass der Kundendienst ein bisschen langsam reagierte und es auch keine ausführlichere Beantwortung auf die gestellte Frage gab.

Terre des hommes organisiert derzeit kein Hilfsprogramm für die Opfer der Katastrophe in Japan.

Testnote für tdh.de: 1,6 (gut)

Zum Vergleichstest

 Tdh.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 1,6  
  Internetauftritt 1,6   4-5  
  Leistung 1,3   4-5  
  Service 3,0   3-0  
     
 
   
     
 

Oxfam.de im Test

Für eine gerechte Welt ohne Armut

 
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Oxfam.de erzielte im Test die Note 2,1 (gut) und belegte damit ganz knapp hinter dem Viertplatzierten den 5. Platz. In den Kategorien Leistung, Internetauftritt und Service erhielt das Portal eher durchschnittliche Noten. Etwas Unsicherheit hinterließ allerdings die Erkenntnis, dass bei oxfam.de (im Vergleich zu anderen Spendenportalen mit über 80 %) nur 37 % der eingenommenen Spenden in konkrete Projekte gehen.
 

 

Getestet von Si

Oxfam Deutschland e.V. ist eine unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation. Ihr Motto: Für eine gerechte Welt. Ohne Armut. Die Grundrechte jedes Menschen sollen gesichert werden: Das Recht auf nachhaltige Erwerbsgrundlagen, auf funktionierende Gesundheits- und Bildungssysteme, auf ein Leben in Sicherheit, darauf, gehört zu werden und auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Im internationalen Verbund Oxfam kooperieren 14 nationale Oxfam-Organisationen mit über 3.000 lokalen Partnern in fast 100 Ländern.

Hinweis: Bei Oxfam wurde zum einen das Einstiegsportal unter oxfam.de bewertet, in einigen Detailfragen aber auch der separate Spendenshop unter oxfamunverpackt.de

Plus: Verschiedene Spendenmöglichkeiten

Barspenden sind online ganz einfach möglich, Sachspenden werden in den 34 regionalen Oxfam-Shops entgegen genommen. Im Online-Shop können „Geschenke" gekauft werden. Der oder die Beschenkte erhält eine Grußkarte - das Geld für das Geschenk geht in Projekte in armen Ländern.

Plus: Mitmachmöglichkeiten

Es gibt viele Wege, mitzumachen: Unterstützung von Oxfam-Kampagnen auf Konzerten, Online-Aktionen, ehrenamtliche Arbeit in den örtlichen Shops, Organisation eigener Events uvm.

Plus: Transparenz der Mittelverwendung

Die Verwendung der Mittel wird auf der Homepage grafisch dargestellt: 37 % gehen in die Projekte, 38 % in die Kampagnenarbeit und 23 % in Marketing und Verwaltung.

Plus: Gütesiegel

Kontrollmechanismus durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI-Siegel).

Plus: Prominente Unterstützung

Schauspielerin Heike Makatsch und die Band Die Toten Hosen engagieren sich als Oxfam-Botschafter.

Plus: Service

In der kostenlosen Hotline wird der Anrufer mit Ziegengemecker und dem Hinweis empfangen, doch bitte „großziegig" zu sein, bevor zum „menschlichen Kollegen" durchgestellt wird. Die gestellte Frage wurde dann allerdings sehr menschlich und freundlich beantwortet.

Plus/Minus: Unkonventionelles Layout

Während das Hauptportal oxfam.de noch weitgehend ernsthaft herüberkommt und ein Stück weit auch barrierefrei aufgebaut ist, vermittelt der Shop oxfamunverpackt.de einen geradezu spaßigen Eindruck. Auf beiden Seiten erwies sich die Suche nach den gewünschten Infos zudem als recht zeitaufwendig.

Plus/Minus: Erfolgsbilanz

Bei den angeführten Projekten handelt es sich hauptsächlich um Beteiligungen bei „lokalen Projektpartnern", wodurch man eine schnelle und direkte Hilfe in Krisenregionen gewährleisten kann. Lediglich die Namen der lokalen Partner  wie Tagnè, Dastak, SAIBAAN, DACAR oder Stop Sahel dürften den wenigsten bekannt sein und könnten somit von Oxfam noch ausführlicher dargestellt werden.

Plus/Minus: Mittelverwendung

Die Aufschlüsselung der Mittelverwendung erscheint für den potentiellen Spender auf den ersten Blick wenig schlüssig. So wird in der dargestellten Statistik lediglich ein Anteil von 37% der Spendengelder Projekten zugeschrieben. Tatsächlich müssen auch 38% der Mittel, welche in Kampagnen gesteckt werden, mit einberechnet werden. Somit verwendet Oxfam 75% der Spendengelder direkt als Mittel für diverse Hilfsaktionen. Dies wird jedoch auf Anhieb nicht klar und bedarf einer genauere Recherche in den Oxfam-Jahresberichten, auf die während des Tests jedoch einige Links nicht verwiesen.

Mittelverwendung

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Durch Projekte und Kampagnen verwendet Oxfam
insgesamt 75% der Spendengelder als dirkte Hilfmittel.

Fazit

Oxfam.de und oxfamunverpackt.de sind anders als andere Spendenportale. Von der unkonventionellen Art fühlen sich vermutlich eher jüngere Spendenwillige angesprochen. Jemandem symbolisch eine Ziege zu schenken und ihn per Grußkarte über dieses „Geschenk" zu informieren, während das hierfür gezahlte Geld in Wirklichkeit in ein Projekt in Somalia oder im Kongo fließt... die Idee ist schon ungewöhnlich und vermag zu begeistern. Dennoch bleiben bei der Verwendung der eingenommenen Spenden dem Besucher der Website auf den ersten Blick noch einige unbeantwortete Fragen, weswegen er sich zunächst eingehender mit den Hilfsprojekten und dem Umfang der jeweiligen Mittelverwendungen auf oxfam.de befassen muss.

->Hier gelangen Sie zum Hilfsprogramm von Oxfam für die Opfer der Katastrophe in Japan.

Testnote für oxfam.de: 2,1 (gut)

Zum Vergleichstest

 Oxfam.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,1  
  Internetauftritt 2,3   3-5  
  Leistung 2,0   4-0  
  Service 2,3   3-5  
     
 
   
     
 

Aerzte-ohne-grenzen.de im Test

Durchgehend gute Noten

 
  aerzte-ohne-grenzen-testsiegel aerzteohnegrenzen-logoAerzte-ohne-grenzen.de belegte mit der Note 1,6 (gut) den 2. Platz - im Gesamtergebnis ebenso wie in allen drei getesteten Bereichen: Leistung, Internetauftritt und Servicemachen sind durchweg mit „gut" zu bewerten! Qualität und Transparenz wurden durch Gütesiegel zertifiziert, allerdings fehlen aus unerfindlichen Gründen entsprechende Hinweise auf der Startseite. Wer sich dafür interessiert, muss tief ins Portal einsteigen und nach den Zertifizierungen suchen.
 
 

 

Getestet von Si

Der Verein Ärzte ohne Grenzen ist die deutsche Sektion der internationalen Organisation Médecins Sans Frontières, die 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Seit 1993 stellen die Mitarbeiter in Berlin und Bonn medizinisches und logistisches Personal für internationale Hilfsprojekte ein. Sie leisten in rund 60 Ländern der Welt medizinische Nothilfe, wenn in Kriegsgebieten oder nach Naturkatastrophen Menschenleben bedroht sind. Neben der Unterstützung der Basisgesundheitsversorgung werden Programme zur Behandlung von Armutskrankheiten wie Tuberkulose oder Tropenkrankheiten wie Malaria durchgeführt.

 

Plus: Layout und Inhalte

Schon beim ersten Blick auf die Internetseite wird klar, dass es sich um medizinische Hilfe in fernen Ländern handelt, kurze Spots dazu räumen jeden Zweifel aus, wofür gespendet werden soll.

Plus: Verschiedene Spendenmöglichkeiten

Es gibt die Möglichkeit, online zu spenden oder Geld zu überweisen - einmalig oder regelmäßig, als Fördermitglied, aufgrund von feierlichen Anlässen oder mit Hilfe von (unterstützten) Benefizaktionen u. a.

Plus: Mitmachmöglichkeiten

Neben der ehrenamtlichen Mitarbeit beispielsweise durch die Organisation von Spendenevents gibt es bei entsprechender Berufsausbildung auch die Möglichkeit, hauptberuflich für Ärzte ohne Grenzen tätig zu werden. Für Kinder gibt es speziell aufbereitete Extraseiten, Lehrern wird zudem Unterrichtsmaterial an die Hand gegeben.

Plus: Transparenz der Mittelverwendung

Die Verwendung der Mittel wird auf der Homepage transparent dargestellt: 81,9 % der Spenden gehen direkt in die Projekte, 11,6 % werden für die Spendenverwaltung und -werbung benötigt, 3,9 % gehen in die allgemeine Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Für „Témoignage" werden 2,6 % der Einnahmen benötigt - was allerdings genau mit diesen „Beweisen" gemeint ist, ließ sich nicht feststellen. Das Serviceteam beantwortete diese Frage nicht.

Plus: Gütesiegel

Für die Einführung und Umsetzung des Qualitätsmanagements in der Spendenabteilung hat Ärzte ohne Grenzen e.V. 2009 als erste Hilfsorganisation ein Zertifikat vom TÜV Thüringen erhalten. Ärzte ohne Grenzen ist Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI). Die Organisation folgt zudem der freiwilligen Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Plus: Erfolgsbilanz

In ausführlichen Projektberichten lässt sich nachlesen, welche Projekte die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen im Jahr finanziell unterstützt hat und welche Mitarbeiter in den Projekten im Einsatz waren.

Plus: Prominente Unterstützung

Schauspielerin Mariele Millowitsch, Moderator Jörg Pilawa, Entertainer Alice und Ellen Kessler

Plus: Service

Auf eine per E-Mail gestellte Anfrage reagierte das Serviceteam sofort mit einer freundlichen Antwort, musste allerdings auf die Rückkehr der für diesen Bereich zuständigen Kollegen vertrösten, die sich zu dem Zeitpunkt gerade im Urlaub befand.

Minus: Gütesiegel

Gütesiegel bzw. Auszeichnungen/Zertifizierungen werden nicht offen kommuniziert.

Minus: Service

Für „Témoignage" werden jährlich 2,6 % der Einnahmen benötigt. Das Serviceteam gab hierüber allerdings keine weitere Auskunft.

Mittelverwendung

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Auch aerzte-ohne-grenzen.de veröffentlicht die Ausgabenverteilung sehr tranzparant für jederman.

Fazit

Das Portal von Ärzte von Grenzen macht einen seriösen Eindruck und informiert gut und ausführlich über das Anliegen und die Ziele der Organisation. Die fehlende offene Kommunikation der für das Vertrauen der Spender wichtigen Qualitäts- und Transparenzsiegel führte zu Abzügen im Leistungsbereich der Seite. Für spontane Spender sollte zudem das Procedere bis zum Abschluss der Onlinespende (bisher mindestens 6 Klicks) gestrafft bzw. von Hürden befreit werden.

Ärzte ohne Grenzen organisiert derzeit noch kein Hilfsprogramm für die Opfer der Katastrophe in Japan.

Testnote für aerzte-ohne-grenzen.de: 1,6 (gut)

Zum Vergleichstest

 Aerzte-ohne-grenzen.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 1,6  
  Internetauftritt 1,9   4-0  
  Leistung 1,4   4-5  
  Service 1,3   4-5  
     
 
   
     
 

Worldvision.de im Test

Spezialist für Kinderpatenschaften

 
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Worldvison.de erzielte im Test mit 2,1 (gut) eine gute Gesamtnote, trotz-dem reichte es nur für einen undankbaren 4. Platz. In der Kategorie Leistung (65 % Gewichtung) landete das Portal auf dem vorletzten Platz und auch beim Internetauftritt (20 % Gewichtung) gab es einiges zu bemängeln. Dafür konnte worldvision.de im Service (15 % Gewichtung) mit einer mit Abstand besten Leistung in diesem Test absolut überzeugen. Der vorbildliche Kundendienst errang für das Portal den Titel Service-Kategoriesieger.
 

 

Getestet von Si

World Vision Deutschland (WVD) ist ein christliches Kinderhilfswerk, dessen Projekte hauptsächlich durch Kinderpatenschaften finanziert werden. Die Arbeitsschwerpunkte: nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Gemäß dem Slogan „Zukunft für Kinder!" förderte WVD im Jahr 2009 mit Hilfe von rund 160.000 Paten insgesamt 236 Projekte in 47 Ländern. WVD ist Teil der internationalen Dachorganisation World Vision International (WVI).

Plus: Einladendes Layout

Optisch stimmig empfiehlt sich worldvision.de dem Besucher mit einem kurzen, aber einprägsamen Info-Spot: „Schenken Sie einem Kind seinen ersten Geburtstag...".

Plus: Spenden leicht gemacht

Unter „Schenken und Helfen" sind die Spenden nach ihrem Wert aufgelistet. Wer genau weiß, wie viel Geld für eine Spende zur Verfügung steht, findet hier schnell das Passende fürs persönliche Budget.

Plus: Mitmachmöglichkeiten

Firmenmitarbeiter und Schulklassen können sich in spezifischen Projekten engagieren. Auch die Organisation von Spendenevents ist möglich, allerdings nicht über WVD direkt, sondern über helpedial.de.

Plus: Transparenz der Mittelverwendung

Die Verwendung der Mittel ist im Jahresbericht (pdf-Download) nachzulesen: 83,71 % Projektaufwendungen; 6,72 % Öffentlichkeitsarbeit und Werbung; 6,47 % Verwaltung; 3,11 % Paten- und Spenderservice

Plus: Gütesiegel

Kontrollmechanismen sind auf verschiedenen Ebenen vorhanden, unter anderem durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI-Siegel); nachgewiesene Transparenz durch Auszeichnung von Pricewaterhouse Coopers (Transparenzpreis Platz 2 von 60).

Plus: Erfolgsbilanz

Ausführliche Dokumentation des bisher Erreichten mit Hilfe von Pdf-Downloads und im Jahresbericht.

Plus: Prominente Unterstützung

Musiker wie Peter Maffay, Schauspieler wie Sky du Mont, Fußballer wie Mladen Petrić  unterstützen die Arbeit von World Vision Deutschland.

Plus: Service

Kostenfreie Servicehotline montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr; sehr persönliche und kompetente Antworten des Service-Teams

Plus: Datenschutz

Die Datenschutzerklärung ist direkt im Footer vorhanden und somit leicht zu erreichen.

Plus/Minus: Sicherheit

Eintragen, abschicken, fertig! Schnelle Spenden sind mit einem Klick möglich, allerdings geht dies zu Lasten der Sicherheit: Angaben von Phantasienamen sind zwar möglich, jedoch versicherte man uns, dass alle Daten anschließend noch einer manuellen Überprüfung unterzogen werden.

Minus: Übersichtlichkeit

Wer spenden möchte, bekommt viele Optionen aufgezeigt, die verwirrend sein können. Es fehlt eine klare Struktur für die Spendenmöglichkeiten.

Mittelverwendung

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Ganze 83,71% der Ausgaben fließen bei World Vision in den Projektaufwand.

Fazit

Worldvision.de macht Lust darauf, sich über die verschiedenen Spenden- und Hilfsmöglichkeiten sowie die Erfolge der vorgestellten Projekte zu informieren. Der Schwerpunkt liegt in der Übernahme von Patenschaften für notleidende Kinder. Punktabzüge gab es im Test vor allem für den Aufbau des Internetauftritts: die Datenschutzhinweise fehlten ebenso wie Hilfe-Funktionen für den User, außerdem fand keine Überprüfung der eingegebenen Daten bei Online-Spenden statt. In der Verwendung der Spenden kann World Vision mit UNICEF mithalten: 83,71 % der eingenommenen Spenden gehen direkt in die Projektarbeit. Der Servicebereich bei worldvision.de ist ausgezeichnet und erhält die Bestnote 1,0.

->Hier gelangen Sie zum Hilfsprogramm von World Vision für die Opfer der Katastrophe in Japan.

 

Testnote für worldvision.de: 2,1 (gut)

Zum Vergleichstest

 Worldvision.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,1  
  Internetauftritt 2,6   3-5  
  Leistung 2,2   4-0  
  Service 1,0   5-01  
     
 
   
     
 

Unicef.de im Test

Spenden leicht gemacht

 
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Testsieger unicef.de erzielt im Test die Note 1,6 (gut) und belegt damit den 1. Platz. In der Kategorie Leistung (65 % Gewichtung) erreicht das Kinderhilfswerk die beste Note (1,3) und erobert sich auf diese Weise auch den Titel des Leistungs-Kategoriesiegers. Beim Internetauftritt (20 % Gewichtung) schneidet die Seite am zweitbesten ab. Lediglich im Service (15 %) kann unicef.de nicht vollends überzeugen - hier gab es für den langsamen Kundendienst den vorletzten Platz.
 

 

Getestet von Si

Unter dem Leitsatz "Gemeinsam für Kinder" setzt sich UNICEF weltweit dafür ein, die Kinderrechte für jedes Kind zu verwirklichen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen wurde 1946 gegründet und arbeitet heute in über 150 Ländern. UNICEF versorgt jedes zweite Kind weltweit mit Impfstoffen, baut Brunnen und stellt Schulmaterial für Millionen Kinder bereit. Gleichzeitig setzt das Hilfswerk politisch ein, um die Lebenssituation der Kinder nachhaltig zu verbessern.

Plus: Einladendes Layout

Auf dem Internetportal von UNICEF findet sich der User schnell zurecht. Für Neulinge werden umfangreiche Hilfe-Funktionen angeboten.

Plus: Spenden leicht gemacht

Im Spendenshop ist auf den ersten Blick erkennbar, dass hier selbst die kleinste Spende willkommen ist, beginnend bei 3 Euro. Mit Hilfe des Preislimit-Anzeigers ist das persönliche Budget kinderleicht einstellbar. Für die Spendenurkunde gibt es eine sehr schöne Vorschau. Einmalige und Dauer-Spenden sind ebenso möglich wie Fördermitgliedschaften, Spendenevents und die Unterstützung durch die Finanzierung spezieller Hilfsgüter für bestimmte Regionen.

Plus: Mitmachmöglichkeiten

Für das persönliche Engagement bieten sich regionale Arbeitsgruppen in Deutschland an. Zudem gibt es altersspezifische Projekte, beispielsweise für engagierte junge Leute.

Plus: Transparenz der Mittelverwendung

Die Verwendung der Mittel wird mit einer Grafik auf der Webseite offen dargelegt: 83,1 % UNICEF-Arbeit weltweit; 8,9 % Öffentlichkeitsarbeit und Werbung; 6,05 % Verwaltung; 1,95 % Info-, Bildungs- und Kinderrechtearbeit in Deutschland

Plus: Gütesiegel

Kontrollmechanismen auf verschiedenen Ebenen, unter anderem durch Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI-Siegel); nachgewiesene Transparenz durch Auszeichnung von Pricewaterhouse Coopers (Transparenzpreis Platz 1 von 60) und Initiative Transparente Zivilgesellschaft (Selbstverpflichtung).

Plus: Erfolgsbilanz

Ausführliche Darstellung des bisher Erreichten mit Hilfe von Projektberichten und Videos.

Plus: Prominente Unterstützung

UNICEF-Botschafter: Moderatoren wie Sabine Christiansen, Schauspieler wie Roger Moore, Fußballer wie David Beckham und andere

Plus: Service

Für Anfragen stehen schwerpunktmäßig verschiedene Ansprechpartner  telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Minus: Service

Die per E-Mail gestellte Frage an UNICEF wurde erst nach 5 Tagen (und nach erneuter Aufforderung!) und sehr knapp bzw. sachlich beantwortet. Die Chance, mit einem Interessenten in den Dialog zu gehen, wurde in diesem Test verpasst.

Mittelverwendung

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Die Spendenaufteilung von UNICEF aus dem Jahr 2009.

Fazit

Das Portal von UNICEF hinterlässt beim Spender einen seriösen und nahezu perfekt organisierten Eindruck. Das gut durchdachte System macht unicef.de auch zum Kategoriesieger im Bereich Leistung: die vielfältigen Unterstützungs-, Hilfs- und Spendenmöglichkeiten machen Lust auf „eine gute Tat", zumal der Weg von der vagen Idee einer Spende bis zu ihrer Umsetzung unkompliziert ist. Die Transparenz und die ausführlich dargestellten Erfolge bisheriger UNICEF-Aktionen runden den guten Eindruck ab. Mehr als 83 % der eingenommenen Spenden werden für die weltweite UNICEF-Arbeit verwendet. Die Schnelligkeit sowie die Freundlichkeit der Servicemitarbeiter sind allerdings verbesserungswürdig.

->Hier gelangen Sie zum Hilfsprogramm der UNICEF für die Opfer der Katastrophe in Japan.

Testnote für unicef.de: 1,6 (gut)

Zum Vergleichstest

 Unicef.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 1,6  
  Internetauftritt 1,9   4-0  
  Leistung 1,2   5-01  
  Service 2,7   3-0  
     
 
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