Deezer.com im Test

Musikstreaming aus Frankreich

 
  klingenbox_testsiegel

klingenbox_logoDer Streamingdienst Deezer hat vor allem eins und das ist eine riesige Auswahl. Das Portal aus Frankreich hat mit über 30 Millionen Songs einen der größten Musikkataloge auf dem Markt. Wem eine große Auswahl besonders wichtig ist, der wird sich hier bestimmt wohlfühlen.

 
Getestet von Tb/Pj/Nv

Der französische Musik-Streaming-Anbieter ist seit August 2007 im Geschäft und hat sich seit dem zu einem der führenden Streaming-Plattformen entwickelt. Im Sommer 2014 kaufte Deezer den Streaming-Dienst Ampya und vergrößerte somit noch einmal seinen Kundenstamm.

Plus: Angebot

Das wirklich große Sortiment an Musik lädt den User zum Stöbern und Entdecken ein – egal, ob man sich selbst auf die auditive Reise begibt oder sich an Empfehlungen orientiert, langweilig wird es sicher nie!

Plus: Musik-Streaming

Einzelne Songs können als Lieblingssongs in eine Liste gespeichert werden oder für die kreativen User ganz nach Laune und Stimmung in Playlisten zusammengefasst werden. Diese können dann auch mit anderen Usern über z.B. Facebook geteilt werden oder einfach von anderen Usern angehört werden. Dabei können Lieblingskünstler ausgetauscht und die Songs kommentiert werden. Kunden mit dem Premium-Tarif können die Tracks auch runterladen und dann jederzeit offline hören.

Plus: Preise

Das Abo kostet 9,99 € im Monat und ist damit preislich sehr nahe an der Konkurrenz angesiedelt. Zusätzlich bietet Deezer.com das perfekte Geschenk für Menschen an, die viel und gerne Musik hören. Das Abo kann auch verschenkt werden. Mit dem Deezer Geschenkgutschein können entweder drei, sechs oder zwölf Monate Abo verschenkt werden. Man bekommt dann einen Geschenkgutschein, denn man auf der Seite einlösen kann.

deezer-400

Plus/Minus: Das Abonnement

Der Discovery Modus ist das kostenlose Angebot von Deezer.com. Wer darüber hinaus werbefreie Musik genießen möchte oder seine Playlist mobil auf dem Smartphone oder Tablet hören möchte, der kann diese und weitere Funktionen im kostenpflichtigen Abo von Deezer.com nutzen, das jedoch automatisch verlängert wird und eine Kündigung erfordert. Praktisch dabei: Songs und Alben können bequem und unkompliziert auch offline angehört werden.

Plus/Minus: Online-Auftritt

Nach der Anmeldung erwartet den User ein übersichtlich aufgebautes und modernes Portal. Gleich auf der Startseite warten unzählige Empfehlungen der Deezer Editoren darauf, angehört zu werden. Wer lieber seine eigenen Lieblingssongs hört, der findet über die Suche schnell die passenden Ergebnisse. Man kann nach Künstlern, Alben oder einzelnen Songs suchen, doch leider gibt es keine Filtermöglichkeiten.

Plus/Minus: Kundenbereich

Der private Kundenbereich bietet eine gute Übersicht über das eigene Konto. Ob es nun eine Übersicht über die auf Facebook geteilten Inhalte ist, oder über die angemeldeten Geräte, hier behält man den Überblick. Persönliche Daten und Passwörter können problemlos geändert werden und sollte man das Konto einmal löschen wollen, kann man dies auch ganz einfach bei den Einstellungen selbst erledigen. Leider werden persönliche Daten nicht verschlüsselt übertragen, was aus heutiger Sicht nicht mehr vorkommen sollte.

Plus/Minus: Information

Die Informationen zu den einzelnen Künstlern fallen eher dürftig aus, doch zumindest die bekanntesten unter ihnen haben meistens eine Kurzbeschreibung. Deezer.com zeigt sich aber auf jeden Fall als sehr einsteigerfreundlich, so kann man sich ganz bequem unter dem Punkt „Lass dir zeigen, wie es geht“ durch die Seite führen lassen und alle Funktionen werden einem anschaulich Schritt für Schritt vorgestellt.

Plus/Minus: Schriftlicher Support

Es gab zwar eine Empfangsbestätigung auf unsere E-Mail, doch auf eine Antwort warteten wir vergeblich. Dafür ist die Onlinehilfe gut strukturiert und kann bei einigen Problemen sicherlich gut weiterhelfen.

Minus: Telefon-Support

Wer Hilfe benötigt, der muss sich an den E-Mail-Support wenden, oder hoffen, in den FAQ die passende Antwort zu finden, denn leider gibt es bei deezer.com keine Telefonhotline. Im Bereich Support kann noch nachgebessert werden.

Die Prüfkategorien

Zu beachten ist, dass hier lediglich eine Auswahl an Prüfkategorien in Textform online gestellt wird, als eine Art Zusammenfassung mit den wichtigsten Eindrücken, die für den User als erste Orientierung dienen soll. Die Benotung des Tests basiert auf einem umfassenden Testkatalog und einer einheitlichen Bewertungstabelle.

Fazit:

Deezer.com kann vor allem mit einem besonderen Konzept begeistern. Durch die Empfehlungen der Editoren und User gibt es auf jeden Fall immer etwas Neues zu entdecken, doch leider konnte der Anbieter im Support-Bereich nicht ganz überzeugen. So ist Deezer.com letztendlich auf dem vierten Platz gelandet. Ein Besuch lohnt sich dennoch auf jeden Fall.

Testnote für deezer.com: 2,8 (befriedigend)

Zum Vergleichstest

 Music.xbox.com Testbericht 
       
     
  Internetauftritt 1,9 3-0  
  Leistung 2,8 2-0  
  Service 4,7 0-5  
     
Entertainment

Musik-Streaming-Anbieter im Vergleich

Musik streamen im Internet

Hochzeitsshops
Musik braucht der Mensch wie die Luft zum Atmen. Wir haben sechs Musik-Streaming-Anbieter getestet, die zu fairen Preisen Abos anbieten.
   
     
 

Spotify.com im Test

Musikträume werden wahr

 
  morninglory_kategoriesieger_testsiegel

morninglory_logoSpotify wirbt mit dem Slogan „Musik für alle“ – gesagt, getan! Denn die gibt es im Handumdrehen. Ob Musik-Neuigkeiten, Playlisten oder Musik von und mit Freunden hören, die Musik steht den Usern immer und überall zur Verfügung. Die Leistungen im Bereich Musik sind einwandfrei, doch Kritik müssen wir beim Service äußern, hier sind leider einige Punkte nicht erreicht worden.

 
Getestet von tb,pw,nv

Spotify hat seinen Hauptsitz in Schweden, wo das Unternehmen 2006 von Daniel Ek und Martin Lorentzon gegründet wurde. Der Musik-Streaming-Dienst bietet seinen Nutzern nach eigenen Angaben über 16 Millionen Songs an. Als internationaler Anbieter wird die Musik auf Spotify rund um den Globus gehört.

Plus: Online-Auftritt

Spotify hat einen schönen und modernen Internetauftritt. Beim Scrollen der Seite steigt gleichzeitig die Lust auf mehr Musik und die Bilderwahl weckt beim einen oder anderen vielleicht auch das Interesse einer neuen Musikrichtung. Ist der Nutzer am Startseiten-Ende angekommen, werden die Abos und eine kostenlose Probierphase angeboten. Die Navigation der Seite ist übersichtlich gestaltet und die Suche liefert die relevanten Musikergebnisse.

Plus: Information

Bei der Suche nach bestimmten Interpreten wird direkt eine Übersicht seiner Songs und Alben angezeigt - zusätzlich werden vergleichbare Künstler vorgeschlagen. Top ist die Funktion, die Biografie des Sängers einzusehen, die dann meist auch extrem gut ausgebaut ist. Somit kann man beim Hören des Lieblingssongs auch gleichzeitig mehr Details über seine Stars & Sternchen erfahren. Die Auswahl der Genres hat auch ein Lob verdient, hier ist die Auswahl im Vergleich zu den Wettbewerbern wirklich groß und auch Kategorien wie Urlaub, Party und Fitness wurden als eine einfallsreiche Idee umgesetzt.

spotify_genre

Plus: Musik-Streaming

Musikfreunde können sich bei Spotify natürlich auch eigene Playlisten erstellen. Hier wird die Musik in den extra Bereichen alle Songs, Alben oder Künstler abgelegt. Zudem ist es möglich, sich sein eigenes Streaming-Radio mit seinen favorisierten Songs zu erstellen. Spotify lernt, durch die Angaben des Nutzers, welche Lieder ihm gefallen haben und spielt diese in regelmäßigen Abständen wieder erneut ab.

Plus: Angebot

Der schwedische Streaming Anbieter lässt Musik-Herzen höher schlagen. Hier finden sich Melodien aus vielen Genres – von klassisch bis hin zu Metal - und wirklich alles, was sich dazwischen befindet. Zudem bietet Spotify seinen Benutzern einen News-Bereich an. Diese Neuigkeiten beziehen sich auf aktuelle Themen aus der Musik-Branche und die Leistungen von Spotify. Dickes Plus von unserer Seite, da dieser Bereich sehr gut ausgebaut und brandaktuell ist.

Plus/Minus: Das Abonnement

Es gibt zwei Abos bei Spotify. Die kostenlose Version kann in jeglicher Form genossen werden, allerdings wird der Leistungsumfang zeitweise durch Werbeeinblendungen unterbrochen. Finden wir aber für eine Gratisnutzung total in Ordnung. Spotify.com bietet auch einen Premium-Account an: Natürlich wäre es kein Premium-Dienst, wenn es hier keine extra Leistungen gäbe. Die Vorteile des Premium-Dienstes liegen klar auf der Hand: Nutzer haben die Möglichkeit im Vorfeld heruntergelade Lieder auch ohne Internetverbindung auf dem Smartphone oder Tablet zu hören. Das Abo verlängert sich nach Ablauf automatisch und muss, sofern erwünscht, gekündigt werden.

Plus/Minus: Preise

Super finden wir das Angebot von Spotify, die Musik kostenlos hören zu können und finden es in dem Fall auch nicht kritisierfähig, dass diese hin und wieder von Werbung unterbrochen wird. Das Premium-Abo bei spotify.com kann für 9,99 Euro monatlich genutzt werden - hier darf der Nutzer einige Privilegien genießen. Im Vergleich zum Wettbewerb bietet Spotify.com aber keine Vergünstigungen wie Familien-Abos oder Ähnliches an.

Plus/Minus: Kundenbereich

Der Kundenbereich ist schön umgesetzt und simpel bedienbar. Der Nutzer findet sich direkt zurecht und auch seine persönlichen Daten können ohne Hindernisse eingesehen und geändert werden. Den Punkt, den wir eindeutig vermisst haben, ist die Option, sein Profil selbstständig zu löschen. Die Löschung des Profils muss über den Support erfolgen.

Plus/Minus: Schriftlicher Support

Spotify ist über ein Kontaktformular und eine E-Mail für seinen User zu erreichen. Das Problem wurde kompetent gelöst und der Service war nett. Das Redaktions-Team musste jedoch fast einen ganzen Tag auf die Antwort warten und bei dringenden Fällen finden wir es eine Spur zu lang – auch wegen des Aspekts, dass ein Live-Chat nicht existiert.

Minus: Telefon-Support

Hilfe am Telefon - gibt es nicht! Wenn der Musik-Fan sein Anliegen zu seinem Konto über den Telefon-Support klären will, sucht der Nutzer vergeblich. Denn leider gibt es gar nicht die Möglichkeit, Spotify über eine Telefon-Hotline zu erreichen. Somit ist der Streaming-Dienst Anbieter in diesem Bereich leider nicht zu bewerten, was einige Punkte gekostet hat. Schade!

Die Prüfkategorien

Zu beachten ist, dass hier lediglich eine Auswahl an Prüfkategorien in Textform online gestellt wird, als eine Art Zusammenfassung mit den wichtigsten Eindrücken, die für den User als erste Orientierung dienen soll. Die Benotung des Tests basiert auf einem umfassenden Testkatalog und einer einheitlichen Bewertungstabelle.

Fazit:

Spotify bietet, wie seine Mitwettbewerber, eine riesige Palette an Musik, Interpreten und Genres an. Toll ist die Funktion, Spotify, wenn auch eingeschränkt, kostenfrei nutzen zu können. Schade, dass im Support noch einige Fragen offenblieben und somit an der Stelle nicht viele Punkte erreicht werden konnten. Dennoch bietet Spotify ein tolles Leistungspaket an und wem der Telefon-Support nicht wichtig ist, ist auch bei dem schwedischen Anbieter bestens versorgt.

Testnote für spotify.com: 2,7 (gut)

Zum Vergleichstest

 Spotify.com Testbericht 
       
     
  Internetauftritt 2,6 4-5  
  Leistung 2,3 2-0  
  Service 3,6 3-5  
     

 

   
     
 

Rdio.com im Test

Für jeden Musikwunsch zu haben

 
  morninglory_kategoriesieger_testsiegel

rdio_logoWie der Name schon sagt: Hier ist Musik Programm! Allerdings bietet das Musik-Streaming im Gegensatz zum Radio die Möglichkeit, durchgehend den eigenen Geschmack zu treffen. Der amerikanische Anbieter schafft es, mit durchdachten Funktionen den User an die Hand zu nehmen und ohne große Umstände dem Ohrenschmaus lauschen zu lassen. Einziges Manko: Der Support!

 
Getestet von Tb/Pj/Nv

Rdio.com wurde 2010 von dem dänischen Informatiker und Unternehmer Janus Friis, dem Mitbegründer von Skype, ins Leben gerufen. Der Hauptsitz befindet sich in San Francisco, der Dienst von Rdio ist in Ländern der ganzen Welt verfügbar. Geboten werden nach eigener Aussage über 30 Millionen Songs. Kurz vor Testbeginn hat rdio.com noch einmal für kleine Veränderungen gesorgt und seine Seite umgebaut. Die Redaktion hat sich gefreut, unbekanntes Terrain zu erforschen – das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Plus: Online-Auftritt

Rdio.com besticht durch ein modernes, bildlastiges Design, das Dynamik vermittelt und somit die Musik optisch unterstützt. Über die Startseite lässt sich sofort zum kostenlosen Abo finden, für das man sich mit eigener E-Mail-Adresse anmeldet. In dem eingeloggten Bereich kann es sogleich losgehen, über die Suche findet sich (fast) alles: von bekannten hin zu unkonventionellen Künstlern, Tracks und Alben, auch die spezielle Suche nach Genres ist möglich.

Plus: Kundenbereich

Sobald rdio.com über den Log-in angesteuert wird, lassen sich allgemeine Einstellungen einsehen und Angaben wie das Passwort können ganz einfach geändert werden. Möchte man den Support kontaktieren, ist es superpraktisch, dass man unter eigenem Namen über den Navigationspunkt „Hilfe“ öffentliche Fragen stellen oder E-Mails versenden kann, ohne, dass man erneut seine Kontaktdaten angeben muss.

Plus: Preise

Das unbegrenzte Abo kostet im Monat 9,99 Euro und liegt somit im Trend: Alle Konkurrenten bieten einen sehr ähnlichen Betrag für diesen Umfang an. Besonders positiv fällt bei Rdio auf – und damit kann sich der Anbieter von allen anderen Wettbewerbern abheben –, dass Familien hier gestärkt werden: Je mehr Mitglieder sich für ein Abo zusammentun, desto günstiger wird es! Außerdem kann man einem geliebten Menschen eine große Freude bereiten, und einen Gutschein über 30 Songs verschenken, die an jedem beliebigen Ort abgespielt werden können.

rdio-tarife_400

Plus: Musik-Streaming

Bei Rdio lässt sich ganz einfach nach der gewünschten Musik suchen, diese lässt sich in einer Sammlung der Favoriten zusammenstellen und auch Playlists können erstellt werden. Wer es praktisch findet, kann in seinem eigenen Hörverlauf stöbern, oder sich mit Freunden verbinden und Musikempfehlungen austauschen. Hilfreich ist sicherlich auch die Möglichkeit, zu Künstlern und einzelnen Alben Kommentare abzugeben oder einzusehen.

Plus: Angebot

Zahlreiche Optionen dienen dazu, seine Musiksammlung zu erweitern und Neues zu entdecken. Nutzt man die klassische Suchfunktion, findet sich im Sortiment fast nichts, was es nicht gibt! Deutsche Künstler, verrückte Genres – hier bleibt kaum ein Musikwunsch unerfüllt.

Plus/Minus: Information

Sie haben eine neue Band oder ein aufregendes Album entdeckt und wollen erfahren, wer der oder die Künstler eigentlich sind? Rdio.de bietet zu den meisten Interpreten auch Info-Texte, allerdings hapert es hier an der einen oder anderen Stelle, wenn es sich um noch recht unbekannte Newcomer handelt. In hauseigenen, englischsprachigen Blog kann man sich zusätzlich über Neuerscheinungen informieren. Anhand einer Anleitung kann man sich einen Überblick über erste Schritte verschaffen.

Plus/Minus: Das Abonnement

Möchte man Rdio erst einmal kennenlernen, ohne den vollen Monatsbeitrag zu zahlen, wird eine kostenlose 30-tägige Testphase angeboten. Unterschieden wird hier einerseits zwischen einem Test-Zugang, bei dem keinerlei Kontodaten angegeben werden müssen und der keine Kündigung nach Ablauf verlangt – in seinem Test-Umfang jedoch eingeschränkt ist. Die zweite Möglichkeit besteht darin, die „unlimited“ Version mit allen Funktionen auszuprobieren, in dem Fall muss allerdings eine Zahlungsmethode angegeben werden, damit nach Ablauf des Testzeitraums das kostenpflichtige Abo beginnen kann. Hier ist eine Kündigung notwendig, wenn man nicht automatisch zahlungspflichtig werden möchte.Beim schriftlichen Support setzt rdio.com auf einen Hilfe-Bereich, über den öffentliche Fragen gestellt werden können – nützlich dann, wenn häufig dieselben Fragen aufkommen. Ansonsten können Anfragen über ein Kontaktformular oder per E-Mail gestellt werden. Eine Antwort erhielten wir hier nach bereits sechs Stunden, allerdings wurde mit einem standardisierten Text nicht konkret auf unser Anliegen eingegangen.

Plus/Minus: Schriftlicher Support

Beim schriftlichen Support setzt rdio.com auf einen Hilfe-Bereich, über den öffentliche Fragen gestellt werden können – nützlich dann, wenn häufig dieselben Fragen aufkommen. Ansonsten können Anfragen über ein Kontaktformular oder per E-Mail gestellt werden. Eine Antwort erhielten wir hier nach bereits sechs Stunden, allerdings wurde mit einem standardisierten Text nicht konkret auf unser Anliegen eingegangen.

Minus: Telefon-Support

Leider bietet Rdio keinen Telefon-Support an, so dass dringende Fragen nicht direkt und persönlich geklärt werden können.

Die Prüfkategorien

Zu beachten ist, dass hier lediglich eine Auswahl an Prüfkategorien in Textform online gestellt wird, als eine Art Zusammenfassung mit den wichtigsten Eindrücken, die für den User als erste Orientierung dienen soll. Die Benotung des Tests basiert auf einem umfassenden Testkatalog und einer einheitlichen Bewertungstabelle.

Fazit:

Wer Musik liebt, wird Rdio mögen! Übersichtlich und ansprechend gestaltet ist die Handhabung schnell verstanden, günstige Preise mit dem Familienabo locken zusätzlich. Beim Support müsste noch ein wenig mehr von dieser Leistungsstärke zum Ausdruck kommen, eine Telefon-Hotline wäre hilfreich, ein noch besserer schriftlicher Service von Vorteil.

Testnote für rdio.com: 2,4 (gut)

Zum Vergleichstest

 Spotify.com Testbericht 
       
     
  Internetauftritt 1,5 4-5  
  Leistung 2,6 2-0  
  Service 3,9 3-5  
     
   
     
 

Simfy.de im Test

Musik ohne Grenzen

 
  morninglory_kategoriesieger_testsiegel

morninglory_logoSimfy hat überzeugt: Hier kann Musik gehört werden und das soweit die Sinne reichen! Der deutsche Musik-Streaming-Dienst schnitt nicht nur im Gesamten am besten ab, sondern auch in den Kategorien Service und Preis/Leistung. Das heißt dreifach Daumen hoch – für grenzenlosen Musikgenuss.

 
Getestet von Tb/Pj/Nv

Der deutsche Anbieter mit Standort in der Landeshauptstadt Berlin bietet Musikliebhabern eine Auswahl von über 25 Millionen verschiedene Songs. Hier können sich die Nutzer zu jeder Zeit und nach Geschmack seine Lieblingsmusik zusammenstellen. Die Wurzeln der Firmenhistorie wurden 2008 geschlagen und das Unternehmen arbeitet als qualifizierter Anbieter eng mit Musikern, Plattenfirmen sowie Musiklabels zusammen.

Plus: Online-Auftritt

Das Design ist modern und passend zum Thema gewählt. Der Musik-Fan findet sich leicht zurecht und kann in die Leistungen des Streaming-Portals probeweise für 14 Tage kostenlos reinschnuppern. Die Webseite ist übersichtlich gestaltet und weist eine Suche nach Titel, Künstler oder Alben auf. Die Funktion der Lieder-Suche ist selbsterklärend und schnell findet man seinen Musikwunsch. Somit steht dem fröhlichen Mitsingen nichts mehr im Wege.

Plus: Kundenbereich

Das Design ist modern und passend zum Thema gewählt. Der Musik-Fan findet sich leicht zurecht und kann in die Leistungen des Streaming-Portals probeweise für 14 Tage kostenlos reinschnuppern. Die Webseite ist übersichtlich gestaltet und weist eine Suche nach Titel, Künstler oder Alben auf. Die Funktion der Lieder-Suche ist selbsterklärend und schnell findet man seinen Musikwunsch. Somit steht dem fröhlichen Mitsingen nichts mehr im Wege.

simfy_kundenbereich

Plus: Musik-Streaming

Alle Lieder werden übersichtlich abgespeichert und der Musikliebhaber kann sich eigene Playlists in unbegrenzter Anzahl zusammenstellen. Es besteht auch die Möglichkeit, Lieblingskünstler abzuspeichern und Freunde einzuladen, um Musik auszutauschen. Die Freunde generiert Simfy über die Freundeslisten von Facebook. Praktisch ist eine Charts-Liste, indem die eigenen Lieder platziert werden - somit erstellt man seine persönlichen Top-Songs. Die Musiktitel können von den Nutzern selbst bewertet werden und so erscheinen bereits abgegebene Kundenrezessionen unter den ausgewählten Songs

Plus: Angebot

Die angebotenen Lieder und Interpreten werden in einer enormen Fülle angeboten und gleich erhält man zahlreiche Vorschläge, in die man nach Lust und Laune reinschnuppern kann. Hier wird unterteilt in Charts & Tipps oder eine Einteilung in den beliebtesten Genres. Darüber hinaus gibt es einen Menüpunkt „was ist neu bei simfy.de“, auf diese Weise bleibt man ständig top aktuell und entdeckt ggf. neue Musikvorlieben.

Plus: Preise

Der Premium Plus Account liegt bei 9,99€ monatlich und der Premium Account liegt bei 4,99€ im Monat. Beide sind nach dem ersten Monat bereits wieder kündbar. Der Vorgang zur Kündigung wird auf der Seite unter dem Menüpunkt “Hilfe“ ausführlich beschrieben. Nutzer können Gutscheine kaufen und diese weiterverschenken, der Beschenkte hat dann alle Vorteile eines Premium Plus Account.

Plus: Schriftlicher Support

Simfy hat nicht umsonst am Besten im Bereich Service abgeschlossen. Unsere E-Mail wurde innerhalb kürzester Zeit beantwortet und unser Problem wurde kompetent gelöst. Der Nutzer kann simfy.de über ein Kontaktformular und eine E-Mail-Adresse anschreiben. Der Service war so gut, dass es die fehlende Bestätigungs-E-Mail wieder ausglich. Der Hilfebereich ist in häufig gestellte Fragen unterteilt und somit findet der User schnell Abhilfe für seine Belange.

Plus: Telefon-Support

Bei dem telefonischen Support gibt es genauso wenig zu kritisieren. Der Service-Mitarbeiter war für uns sofort am anderen Ende der Leitung und konnte uns direkt weiterhelfen. Simfy.de ist an den Wochentagen je für 10 Stunden zu erreichen und bietet einen kompetenten und sehr netten Telefon-Service an.

Plus/Minus: Informationen

Der Musikwunsch und das zugehörige Album sind schnell gefunden. Teilweise erhält der Nutzer zusätzliche Informationen zum Künstler – die Funktion ist noch ausbaufähig, da diese Infos nicht bei jedem Sänger aufgelistet werden. Visuell werden die Künstler mit Bildern abgebildet und die Alben-Covers werden angezeigt. Schön ist die Anzeige, wer den Song zur selben Zeit auch hört. Auf der Startseite wird ein Blog-Symbol angezeigt, doch beim Klicken auf den Button wird man leider nicht weitergeleitet. Schade, wir hätten gerne noch mehr über rhythmische Töne und Klänge erfahren.

Plus/Minus: Das Abonnement

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten bei Simfy – Free Version, Premium und Premium Plus. Bei der Free Version können die Nutzer nur die ersten 30 Sekunden der Lieder hören. Eine Kündigung ist hier nicht notwendig. Die Vorteile des Premium Plus Accounts liegen darin, dass der User auch im Offline-Modus Musik hören kann und die Leistungen auch über mobile Endgeräte nutzen kann. Beide Abos bei simfy.de bieten einen 14-tägigen kostenlosen Testzeitraum an. Entscheidet man sich gegen eine Mitgliedschaft und kündigt fristgerecht, entstehen den Nutzer keine Kosten. Dennoch müssen die Kontodaten angegeben werden und die Kündigung muss natürlich in der vorgegeben Zeit erfolgen. Die Abbuchung erfolgt erst nach der Testphase.

Die Prüfkategorien

Zu beachten ist, dass hier lediglich eine Auswahl an Prüfkategorien in Textform online gestellt wird, als eine Art Zusammenfassung mit den wichtigsten Eindrücken, die für den User als erste Orientierung dienen soll. Die Benotung des Tests basiert auf einem umfassenden Testkatalog und einer einheitlichen Bewertungstabelle.

Fazit:

Der Testsieger lässt die Herzen Musikliebender höher schlagen. Die Auswahl an Songs ist enorm und Lieder können schnell gefunden werden. Es wird eine zweiwöchige kostenlose Testphase angeboten. Die beiden Abos können stressfrei und ohne viel Aufwand jederzeit wieder abbestellt werden. Ein besonderes Lob geht an den Support von Simfy – hier bleibt wirklich keine Frage offen.

Testnote für simfy.de: 2,3 (gut)

Zum Vergleichstest

 Simfy.de Testbericht 
       
     
  Internetauftritt 2,4 4-5  
  Leistung 2,1 2-0  
  Service 2,5 3-5  
     
   
     
 

Music.xbox.com im Test

Neuzugang aus dem Hause Microsoft

 
  klingenbox_testsiegel

klingenbox_logoEndlich Musik für jeden! Der Streaming-Dienst von Microsoft war einige Zeit nur für Windows 8 und für Windows Phone Nutzer zugänglich. Seit einiger Zeit kann man den Dienst auch auf der Xbox, dem Tablet oder ganz einfach und unkompliziert mit dem Webbrowser nutzen. Der Dienst präsentiert sich sehr gestrafft, doch leider konnte vor allem der Service noch überhaupt nicht überzeugen.

 
Getestet von Tb/Pj/Nv

Microsoft ist ein Name, der meistens mit dem Windows-Betriebssystem oder der Xbox-Konsole in Verbindung gebracht wird. Doch mit Xbox Music soll jetzt auch ein ausführlicher Streaming-Dienst angeboten werden.

Plus: Online-Auftritt

Das Portal präsentiert sich auf den ersten Blick sehr aufgeräumt. Um den Dienst mit Werbung nutzen zu können, reicht erst einmal ein Microsoft-live Account aus. Die Startseite lädt dann auch direkt zum Entdecken ein. Neuzugänge im Streaming-Katalog werden ansprechend präsentiert und vorgestellt. Wer gerne über die neusten Musiktrends informiert sein möchte, der kann sich auf der Startseite auch gleich den Top-Künstlern und Alben widmen. Wer lieber nach der eigenen Lieblingsmusik sucht, der kann dies auch ohne weiteres tun. Die Ergebnisse werden dann nach Album, Künstler und Song sortiert angezeigt. Eine eigene Filterfunktion wäre sicherlich hilfreich gewesen, um die Suche zumindest ein wenig einzuschränken.

 

music.xbox_Kundenbereich

 

Plus/Minus: Kundenbereich

Der private Kundenbereich ist gut und leicht verständlich strukturiert. Hier kann der Nutzer problemlos seine Daten ändern, oder Feedback zum Streaming-Dienst abgeben. Dabei werden sogar Vorschläge der Nutzer berücksichtigt, den Dienst zu verbessern. Wem auffällt, dass ein besonderes Album oder ein spezieller Song im Katalog nicht zu finden ist, der kann auch das melden und darauf hoffen, dass der Song bald im Verzeichnis von Xbox Music auftaucht. Bei Fragen wird man auf die Microsoft Supportseite verlinkt, wo die Hilfe dann aber ausführlich und übersichtlich gestaltet ist. Schöner wäre es gewesen, wenn der Support in dem Portal eingebunden wäre.

Plus/Minus: Information

Hier zeigt sich das Musik-Streaming-Portal von seiner starken Seite. Nicht nur die Übersicht über die veröffentlichten Alben und die Top-Songs des jeweiligen Künstlers überzeugen, sondern auch die Biografie, die in der Länge von Künstler zu Künstler variiert, ist schön gemacht. Wer ähnliche Musik entdecken möchte, dem werden entweder auf der Seite des Musikers verwandte Künstler vorgeschlagen, oder der kann einfach einen Radiosender starten, der sich an einem Künstler orientiert und dann nach ähnlicher Musik sucht. Nur die Einteilung in die verschiedenen Musikgenres ist noch nicht sehr ausführlich, hier kann noch nachgebessert werden.

Plus/Minus: Musik-Streaming

Das Lieblingslied ist schnell gefunden und zur Sammlung hinzugefügt. Hier können einzelne Songs, ganze Alben oder auch gleich der Künstler samt aller seiner Werke hinzugefügt werden. Wer lieber kreativ sein will, kann eigene Playlisten erstellen und jederzeit darauf zugreifen. Leider lassen sich Playlisten noch nicht unter den Usern austauschen und die Sammlung könnte noch einige Filterfunktionen vertragen, da man bei einer großen Sammlung vielleicht doch noch den Überblick verlieren kann.

Plus/Minus: Angebot

Das Sortiment bei Xbox Music ist bereits sehr beachtlich. Selbst ungewöhnliche Künstler waren mit einer vollständigen Diskografie vertreten. Wer gerne Neues entdeckt, der kann unter dem Reiter Entdecken ganz einfach neue Musik für sich erschließen. Die Vorschläge lassen sich dann ganz bequem nach Genre filtern, auch wenn die Unterscheidung noch nicht allzu in die Tiefe geht und hier noch eher nach klassischem Muster unterschieden wird: Rock/Pop/Klassik.

Plus/Minus: Das Abonnement

Für werbefreies Streamen muss ein Abo abgeschlossen werden. Als zahlender Kunde kann man dann z. B. Songs auch offline hören und den Dienst über andere Endgeräte nutzen kann, solange das Abo gezahlt wird. Wer sich noch unsicher ist, der kann den Music Pass 30 Tage lange kostenlos testen. Aufpassen: Wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, verlängert sich das Abonnement automatisch und wird kostenpflichtig. Alle, die sparen möchten, können das kostenlose Streamen nutzen, allerdings wird das nach sechs Monaten auf zehn Stunden pro Monat beschränkt.

Plus/Minus: Preise

Das Abonnement kann als Xbox Music Pass für 9,99 € im Monat genutzt werden. Dabei ist für Vielnutzer interessant, das Abo für ein ganzes Jahr abzuschließen, denn dann zahlt man für zwölf Monate mit 99,90 Euro nur den Preis von zehn Monaten. Leider lässt sich das Abo noch nicht verschenken, was aber sicherlich nur eine Frage der Zeit ist.

Minus: Schriftlicher Support

Hier ist wohl etwas schief gelaufen, so bekamen wir zwar auf unsere E-Mail eine Bestätigung, dass sie angekommen ist, doch auf eine Antwort mussten wir vergeblich warten. Auch der Live-Chat konnte nicht so ganz überzeugen, da uns bei unserem Problem kaum geholfen wurde. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Microsoft ein so großes Unternehmen ist, eher unverständlich. Da Xbox Music noch ein recht neuer Dienst ist, wird sich hier hoffentlich noch einiges tun.

Minus: Telefon-Support

Noch besitzt das Portal Xbox Music selbst keine eigene Hotline und so konnte dieser Bereich nicht getestet werden.

Die Prüfkategorien

Zu beachten ist, dass hier lediglich eine Auswahl an Prüfkategorien in Textform online gestellt wird, als eine Art Zusammenfassung mit den wichtigsten Eindrücken, die für den User als erste Orientierung dienen soll. Die Benotung des Tests basiert auf einem umfassenden Testkatalog und einer einheitlichen Bewertungstabelle.

Fazit:

Xbox.music.com verspricht, in Zukunft eine wirklich gute Alternative zu den gängigen Musik-Streaming-Portalen zu bieten. Ein großer Katalog und eine schöne Präsentation können jetzt schon punkten. Leider fällt der Service überhaupt nicht gut aus und hier verspielt der Anbieter kostbare Punkte. Letztendlich landet xbox.music.com auf dem undankbaren letzten Platz. Da der Dienst noch recht jung ist, hoffen wir, dass Verbesserungen nicht lange auf sich warten lassen, vor allem wenn eine aktive Community dabei ordentlich mithilft.

Testnote für musik.xbox.com: 2,8 (befriedigend)

Zum Vergleichstest

 Music.xbox.com Testbericht 
       
     
  Internetauftritt 2,5 3-0  
  Leistung 2,6 2-0  
  Service 3,9 0-5  
     
Getestet.de Newsletter Anmeldung