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Blog-Anbieter im Vergleich

Im Test: kostenlose Blogs im Internet

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Wer einem großen Publikum etwas mitteilen möchte, nutzt heutzutage Blogs – am besten natürlich eines, das man selbst „gebaut” hat und zu faszinieren versteht. Viele Blog-Dienste bieten hierfür kostenlose Systeme an.
   
     
 

Beepworld.de im Test

Blogs für junge und junggebliebene Leute

 
  beepworld-testsiegel-blogs beepworld-logo
Mehr als vier Millionen Mitglieder zählt beepworld.de. Das Portal zum Gestalten eigener Internetseiten wurde im Jahr 1999 vom damals 16-jährigen David Finkenstädt aus Herdecke eröffnet, der es auch heute noch als Geschäftsführer der Beepworld GmbH in Düsseldorf betreibt. Den Blog-Dienst auf beepworld.de gibt es seit 2005.
 
Getestet von Si

Plus: Impressum

Auf die Bedeutung eines Impressums im eigenen Blog wird in der Hilfe nachdrücklich hingewiesen.

Plus: HTML-/CSS-Kenntnisse

Durch die Verwendung eines WYSIWYG-Editors ist das Editieren des Blogs auch ohne HTML- und CSS-Kenntnisse möglich. Wer über diese Kenntnisse verfügt, kann den Quellcode der Seite im Editor aufrufen.

Plus: mobile Blogs

Nach Aktivierung der Mobile Update-Funktion des Blogs können von unterwegs per Handy eine MMS/SMS mit Text und Foto an das Blog geschickt werden. Das Foto bzw. der Text erscheinen dann 2 Minuten später.

Plus: Sprache

beepworld.de ist ein komplett deutschsprachiger Bloganbieter.

Plus: Community

Beepworld.de bietet ein klassisches Forum an, in dem die Mitglieder miteinander diskutieren können. Das Gleiche gilt für den ebenfalls angebotenen Chat, in dem Chaträume für verschiedene Gruppen zur Verfügung stehen. Im Test (Anmeldung als weibliches Gastmitglied) gab es sofort eine plumpe Anmache eines Chatters: „hey kleines, na alles fit im schritt? ;)"

Plus: Werbung

Beepworld.de ist in der kostenlosen Version nicht werbefrei: eine große Anzeige prangt oben auf der Seite, über dem Text im Blog.

beepworld-werbung

Leider nicht werbefrei: In der kostenlosen Version prangt ein Werbebanner mitten auf dem eigenen Blog.

Plus: Adresse

Der eigene Blog trägt den Namen meinname.beeplog.de

Plus: Datenschutz

Die Datenschutzrichtlinien sind jederzeit erreichbar und wirken seriös.

Plus: Onlinestellung und Google-Indexierung

Im Testversuch war das Basis-Blog innerhalb von vier Minuten und nach Onlinestellung auch sofort bei Google indexiert. Wie oft das Blog von anderen Usern aufgerufen wurde, ließ sich im Test aufgrund fehlender Statistiken nicht feststellen.

Plus: Hilfe und Kontakt

Unter dem Menüpunkt Hilfe werden viele Fragen vorab beantwortet, außerdem steht ein Supportformular zur Verfügung. Hierüber gestellte Anfragen wurden während der Testphase innerhalb weniger Stunden zufriedenstellend beantwortet.

Plus/Minus: Anmeldung, Registrierung

Auf beepworld.de kann jeder Interessierte schon vor der Registrierung einen Blick in die Blogs anderer User werfen. Die zur Verfügung stehenden Layout-Möglichkeiten werden aber erst nach der Registrierung beim Erstellen eines eigenen Blogs offenbart.

Plus/Minus: Blogger-Profil

Das eigene Blogger-Profil mit sämtlichen Einstellmöglichkeiten ist zwar umfangreich, wird vom Layout und von der Gestaltung her aber nicht unbedingt als solches sofort erkannt.

Minus: Speicherplatz und Arbeitsmaterial

Kostenfrei kann jeder User nur ein Blog mit einem Speicherplatz von 500 KB anlegen. 13 Templates stehen zur Auswahl, die nicht verändert werden können.

Fazit:

Das Portal von beepworld.de ist für den professionellen Blogger vielleicht ein bisschen zu verspielt und spricht daher wohl eher jüngere User an. Aber es ist erfreulich klar strukturiert, so dass sich auch Neulinge im Bloggen schnell zurechtfinden können und dank der gut gefüllten Hilfe zudem kaum Fragen offen bleiben. Positiv überraschte der schnelle und kompetente Support, der laut AGB eigentlich nur zahlenden Mitgliedern zur Verfügung steht. Ein bisschen nervig ist die relativ großformative Werbung im kostenfreien Blog und es fehlen User-Statistiken, um den Traffic im eigenen Blog einschätzen zu können - für professionelle Blogger wäre aber gerade das ein wichtiges Instrument.

Testnote für beepworld.de: 2,8 (befriedigend)

Zum Vergleichstest

 Beepworld.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,8  
  Internetauftritt 2,9   3-0  
  Leistung 3,1   2-5  
  Service 2,1   4-0  
     
   
     
 

Blogger.de im Test

nur für Individualisten

 
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Blogger.de ist ein nicht-kommerzielles Ein-Mann-Projekt von Dirk Olbertz aus Köln/Bonn und zählt derzeit nach eigenen Angaben 37.352 Blogs. Auf seinem privaten Blog olbertz.de (The Blog that never sleeps) informiert der äußerst aktive Blogger auch über seine vielen anderen Projekte. Olbertz ist Autor des Buches „Das Blog-Buch. Weblogs für Einsteiger & Profis".
 
Getestet von Si

Plus: Werbung

blogger.de ist komplett werbefrei, allerdings gibt es im Standard-Layout rechts und links in der Navigation Links und Google-Ads, die nicht so ohne Weiteres gelöscht werden können.

Plus: Adresse

Der eigene Blog trägt den Namen meinname.blogger.de

Plus: Google-Indexierung

Innerhalb von zwei Minuten war das Test-Basis-Blog fertig. Drei Tage nach Onlinestellung war er bei Google indexiert. Innerhalb von 14 Tagen wurde das Blog fast 30 Mal von anderen Usern aufgerufen.

Plus/Minus: Sprache

Große Teile des Portals sind in deutscher Sprache verfasst, an einigen Stellen werden aber auch gewisse Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Plus/Minus: HTML- und CSS-Kenntnisse

Für die Gestaltung und Erweiterung des Blogs sollten HTML- und CSS-Kenntnisse besser mitgebracht werden, sonst stößt man allzu schnell an seine Grenzen. In den FAQs gibt es aber Anregungen und Codes, wie die gewünschten Veränderungen umgesetzt werden können - auch hier hilft die Community weiter.

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Ohne HTML-Kenntnisse stößt der Laie schnell an seine Grenzen.

Minus: Anmeldung, Registrierung

Nach der Registrierung vergehen 24 Stunden, bis ein eigener privater Blog erstellt werden kann. Vor Ablauf dieser Zeit wird der Zugriff verweigert. Als Grund für die Verzögerung wird der Schutz vor Spamattacken genannt.

Minus: Anleitung, Einführung

Eine Anleitung wird nicht geboten, allerdings ist das Basis-Blog auch ohne Vorkenntnisse mit wenigen Klicks innerhalb kürzester Zeit erstellt und auch gleich voll funktionsfähig. Wer sein Blog allerdings „aufhübschen" will, muss ein bisschen ausprobieren, wie das geht - oder andere Nutzer um Hilfe bitten.

Minus: Impressum

Laut FAQs soll jeder User selbst entscheiden, ob er ein Impressum anlegt oder nicht. Dieser Punkt sei immer noch umstritten, heißt es. Blogger.de selbst verzichtet auf ein Impressum.

Minus: Datenschutz

Angaben zum Datenschutz sind nicht vorhanden.

Minus: Speicherplatz und Arbeitsmaterial

Pro Blog steht ein Speicherplatz von 2 MB zur Verfügung. Es können auch mehrere Blogs angelegt werden, allerdings müssen (so steht es in den FAQs) zwischen dem Anlegen zweier Blogs ein paar Wochen vergangen sein. Blogger.de wird mit der Software "Antville" betrieben und bietet daher keine eigenen Templates an. Empfohlen wird eine Sammlung kompatibler Layouts im Blog Antville Layouts, die im Zip-Format heruntergeladen und auf blogger.de importiert werden können. Tipps zur individuellen Anpassung des Layouts findet man in den FAQs.

Minus: mobile Blogs

Es gibt keine Infos über die Verfügbarkeit mobiler Blogs.

Minus: Hilfe

Der Betreiber von blogger.de baut auf die freiwillige gegenseitige Unterstützung der Mitglieder - und das funktioniert! Auf testweise eingestellte Hilfegesuche gab es innerhalb kürzester Zeit wertvolle Tipps anderer Blogger.  Die FAQs und das damit verbundene Kontaktformular unter dem Menüpunkt „Hilfe und Support" funktionieren also wie ein Forum - und das bedeutet auch: Neulinge outen sich unfreiwillig, da alle User die gestellten Fragen und Antworten mitlesen (und kommentieren) können. Das mag vielleicht nicht jeder.

 

Fazit:

Optisch ist die Startseite von blogger.de nun wirklich keine Glanzleistung, aber was sich hinter diesem Portal verbirgt, ist schon beeindruckend. Mit Antville setzt der Betreiber auf eine technisch sehr gute, aber auch komplizierte Software. Zwar lässt sich das neu angelegte Blog damit schnell füllen, doch schon bei einfachen Aufgaben wie das Hervorheben von Schrift oder das Einfügen eines neuen Bildes stößt der Neuling sehr schnell an seine Grenzen. Blogger.de ist daher eher ein Portal für User mit technischen Vorkenntnissen, die zudem Spaß am Basteln haben und ausreichend englische Sprachkenntnisse mitbringen. Minuspunkte gab es dafür, dass die Konto-Freischaltung 24 Stunden dauerte. Newcomer im Blog-Geschäft sollten besser in anderen Portalen etwas üben, bevor sie sich an blogger.de wagen, denn ein Support wird nicht geboten. Dafür helfen freundliche Blogger in der mit vielen treuen Usern besetzten Community bei Fragen gerne schnell und unbürokratisch weiter. Zur Finanzierung des Portals wird um Spenden gebeten.

Testnote für blogger.de: 3,1 (befriedigend)

Zum Vergleichstest

 Blogger.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 3,1  
  Internetauftritt 2,4   3-5  
  Leistung 3,7   1-5  
  Service 2,7   3-0  
     
   
     
 

Blogger.com im Test

Blogs für Google-Kunden

 
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Blogger.com (auch Blogspot genannt) ist eine der größten und ältesten Blogger-Communities für registrierte Google-Kontoinhaber. Blogger.com wurde 1999 von einem kleinen Unternehmen namens Pyra Labs in San Francisco gegründet und 2002 von Google aufgekauft. Übrigens könnte der Name blogger.com schon bald Geschichte sein. Seriösen Quellen (Internet-News-Blog Mashable.com) zufolge plant Google kurzfristig eine Umbenennung von blogger.com auf Google Blogs.
 
Getestet von Si

Plus: Anmeldung, Registrierung

Auf blogger.com kann jeder Interessierte schon vor der Registrierung sehen, welche Layouts und Templates zur Verfügung stehen. Wer blogger.com nutzen will, muss allerdings über ein allgemeines Google-Konto verfügen bzw. dieses ggf. zuerst einmal anlegen.

Plus: Benachrichtigung bei Kommentaren

Der Blog-Betreiber wird per E-Mail benachrichtigt, sobald seine Posts im Blog kommentiert wurden.

Plus: HTML- und CSS-Kenntnisse

Durch die Verwendung eines WYSIWYG-Editors ist das Editieren des Blogs auch ohne HTML-Kenntnisse möglich. Für alle, die es können: Eine Umschaltung auf den HTML-Code ist im Editor mit einem Klick möglich.

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Dank des Editors sind HTML-Kenntnisse keine Vorbedingung zur Erstellung eines eigenen Blogs.

Plus: mobile Blogs

Für die Erstellung mobiler Blogs gibt es eine ausführliche Anleitung. Blogger Mobile kann kostenfrei mit jedem Gerät verwendet werden, das Texte über SMS oder E-Mails über MMS senden kann. Es gelten die Standardgebühren für den Nachrichtenversand.

Plus: Werbung

Blogger.com ist komplett werbefrei.

Plus: Adresse

Der eigene Blog trägt den Namen meinname.blogspot.com

Plus: Speicherplatz und Arbeitsmaterial

Aktuell können 27 Templates und mehr als 1.000 Anwendungen (Widgets, Gadgets, Apps, Plug-Ins) für den Blog genutzt werden. Jedes Mitglied kann beliebig viele Blogs anlegen. Ein Speicherlimit gibt es nicht. Die Hauptseite des Blogs ist zwar auf 1 MB (ca. 100 normale Posts) beschränkt, danach erfolgt aber automatisch ein Umbruch auf eine neue Seite, so dass keine Daten verloren gehen.

Plus: Besonderheit

Sämtliche Posts können terminiert werden, so dass das Erscheinen der Textbeiträge zu bestimmten Ereignissen zeitlich gesteuert werden kann.

Plus: Onlinestellung und Google-Indexierung

Innerhalb von drei Minuten war das Test-Basis-Blog fertig und nach Onlinestellung auch sofort bei Google zu finden. Innerhalb von 14 Tagen wurde das Blog von anderen Usern 30 Mal aufgerufen.

Plus/Minus: Login/Logout

Nutzer von Googlemail sind quasi rund um die Uhr mit ihrem Blog verbunden - da beide Anwendungen miteinander verknüpft sind - und können somit immer blitzschnell posten  Das kann grundsätzlich positiv gewertet werden, allerdings ist der User bei einem bewussten Logout aus seinem Blog automatisch auch aus seinem E-Mail-Konto ausgeloggt - und umgekehrt. Das kann nerven.

Plus/Minus: Anleitung, Einführung

Die „Kleine Tour" erklärt in sieben Schritten das Blogging an sich und gibt erste Hinweise auf das Erstellen und Verwenden eines Blogs. Unter dem Menüpunkt „Bemerkenswerte Blogs" können Newcomer einen Blick in die Blogs anderer User werfen - und zwar rückblickend bis 2001. Allerdings ist diese Seite komplett auf Englisch gehalten. Das gilt auch für das offizielle Einführungsvideo (Verlinkung auf youtube.com). Wer eine deutsche Anleitung braucht, wird ebenfalls auf youtube fündig - hier gibt es ein privat eingestelltes und sehr hilfreiches Video. Andererseits erklären sich viele Funktionen im Blog auch von selbst bzw. sind „learning by doing" relativ schnell in den Griff zu bekommen.

Plus/Minus: Sprache

Große Teile des Portals sind in deutscher Sprache verfasst, so dass die Erstellung eines Blogs auch ohne englische Sprachkenntnisse möglich ist. Schwieriger wird es bei der Nutzung der angebotenen Tools und Ressourcen, die häufig nicht auf Deutsch zur Verfügung stehen.

Minus: Impressum

Auf die Bedeutung eines Impressums im eigenen Blog wird nicht hingewiesen. blogger.com selbst verzichtet zudem auf ein Impressum, wie es in Deutschland üblich ist. Lediglich unter dem Menüpunkt "Datenschutz" ist ein Kurzimpressum vorhanden, was den deutschen Richtlinien nicht entspricht.

Minus: Community

Nicht so leicht zu finden und nur in englischer Sprache verfügbar ist die User- Community Blogger Buzz. Das macht die gezielte Suche nach anderen Bloggern (vor allem bei mangelnden Fremdsprachkenntnissen) etwas schwierig.

Minus: Datenschutz

Die Datenschutzbedingungen sollten genau studiert werden: Der Blog-Inhaber erklärt sich damit einverstanden, dass Google auf personenbezogene Informationen einschließlich der Inhalte der Kommunikationen Zugriff nehmen oder diese offen legen kann - zum Beispiel bei behördlichen Aufforderungen oder gerichtlichen Verfahren. Von Google erfasste Daten können in jedem Land, in dem Google Inc. oder Auftragnehmer von Google Inc. Einrichtungen unterhalten, gespeichert oder verarbeitet werden.

Minus: Hilfe und Kontakt

Hilfsmöglichkeiten gibt es auf blogger.com nur über das Bloggerforum (Nutzer helfen Nutzern) sowie über die allgemeine Blogger-Hilfe auf google.com. Weitere und direkte Kontaktmöglichkeiten werden nicht angeboten. Eine Test-E-Mail an den Support war deshalb auch nicht möglich.

Fazit:

Mit blogger.com können in wenigen Minuten Blogs erstellt und Fotos, Videos und Texte veröffentlicht werden. So haben selbst unerfahrene User ganz schnell ein  Erfolgserlebnis. Klare Pluspunkte von blogger.com sind die kostenlosen und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Einmalig im Testvergleich: die Möglichkeit, das Erscheinen der eingestellten Posts zeitlich steuern zu können. Als Minuspunkte zu werten sind die Tatsache, dass zum Betreiben eines Blogs ein Google-Konto und eine Google-Mailadresse erforderlich sind und dass kein Support angeboten wird - hier sind die Nutzer auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Deutschsprachige Blogs lassen sich zudem nur schwer finden, da die Community hauptsächlich englischsprachig ist. So bloggt der deutsche User beim weltgrößten Bloganbieter ein bisschen einsam vor sich hin.

Testnote für blogger.com: 2,3 (gut)

Zum Vergleichstest

 Blogger.com - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 2,3  
  Internetauftritt 1,5   4-5  
  Leistung 2,3   3-5  
  Service 3,3   2-5  
     
   
     
 

Wordpress.com im Test

Einfach und professionell

 
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Der US-amerikanischer Web-Entwickler Matt Mullenweg war Initiator des weit verbreiteten Web-Publishing-Systems WordPress. Ende 2005 gründete er das Unternehmen Automattic, das unter anderem das Blog-Portal wordpress.com betreibt. Mehr als 355.000 Blogger nutzen diesen Dienst. Aktuell gibt es weltweit 50 Millionen WordPress-Sites, etwa die Hälfte wird über wordpress.com gehostet. Gute Englisch-Kenntnisse sind für die Nutzung unerlässlich.
 
Getestet von Si

Plus: Anmeldung, Registrierung

Auf wordpress.com kann jeder Interessierte schon vor der Registrierung sehen, welche Designs zur Verfügung stehen.

Plus: HTML-/CSS-Kenntnisse

Durch die Verwendung eines WYSIWYG-Editors ist das Editieren des Blogs auch ohne HTML- bzw. CSS-Kenntnisse möglich. Wer solche Kenntnisse mitbringt, kann seine Posts auch direkt im HTML-Editor bearbeiten. Profis können auch die CSS-Codes ändern. Der für den Blog verantwortliche PHP Code kann nicht verändert werden und es können keine Plug-Ins hochgeladen werden.

Plus: Werbung

Wordpress.com ist komplett werbefrei.

Plus: Adresse

Der eigene Blog trägt den Namen meinname.wordpress.com.

Plus: Netzwerk

Gleichgesinnte Blogger findet man über die Tags und den Friend Surfer.

Plus: Speicherplatz und Arbeitsmaterial

Es können beliebig viele Blogs angelegt werden. Pro User steht ein Speicherplatz von 3 GB zur Verfügung. Es gibt weit mehr als 100 verschiedene Layouts (viele freie, einige sind allerdings auch kostenpflichtig), außerdem etwa 30 Widgets.

wordpress_dashboard

Vom Dashboard aus lassen sich alle Statistiken und Einstellungen einfach überwachen und ändern.

Plus: Google-Indexierung

Innerhalb von zwei Minuten war das Test-Basis-Blog fertiggestellt. Sofort nach Onlinestellung war er bei Google indexiert. Innerhalb von zwei Wochen wurde das Blog 30 Mal von anderen Usern aufgerufen.

Plus/Minus: Anleitung, Einführung

Unter dem Menüpunkt Support gibt es eine deutsche Anleitung zur Registrierung und zum Starten eines Blogs. Alle weiterführenden und wichtigen Infos sind dann aber nur noch in Englisch erhältlich. Besonders schade ist dies im ansonsten sehr hilfreichen Lern-Prozess samt Video.

Minus: mobile Blogs

Mobile Blogs gehören zu den Bezahldiensten auf wordpress.com.

Minus: Sprache

Gute Englischkenntnisse sind unerlässlich. Große Teile des Portals sind in englischer Sprache verfasst. Häufig kommt der Wechsel völlig überraschend.

Minus: Impressum

Ein Impressum ist auf wordpress.com weder zu finden noch wird der User darauf aufmerksam, seinen Blog selbst mit einem Impressum zu versorgen.

Minus: Datenschutz

Die Datenschutzbedingungen sind auf automattic.com/privacy nachzulesen - leider nur in englischer Sprache.

Minus: Hilfe

WordPress.com bietet keinen „offiziellen" Support in deutscher Sprache an. Um mit dem Support von WordPress.com/Automattic direkt in Kontakt zu treten, steht nur das englische Kontaktformular zur Verfügung. Sollte die Kontaktaufnahme mangels englischer Sprachkenntnisse ein Problem sein, können andere Anwender und die freiwilligen Moderatoren im deutschen Supportforum vielleicht weiterhelfen - so die Empfehlung des Supports. Die (auf Englisch) per Kontaktformular gestellte Testfrage an den Support wurde innerhalb einer Stunde zufriedenstellend beantwortet.

Fazit:

Keine Frage: wordpress.com ist Weltklasse.  Alle Blogs sind kostenlos und einfach einzurichten und es wird sich um alles gekümmert: Setup, Upgrade, Spam, Backup, Sicherheit usw. (Apropos Sicherheit: Jedes Blog befindet sich auf Hunderten von Servern. Es ist also ziemlich unwahrscheinlich, dass es aufgrund von Traffic in die Knie gehen wird.) Dem mit 3 GB riesigen Speicherplatz, der einfachen Verwaltung und dem gut funktionierenden Spamfilter der WordPress-Software steht nur ein Minuspunkt gegenüber, der allerdings hierzulande für viele User zum K.O.-Kriterium werden könnte: Es gibt keine durchgehend deutschsprachige Dokumentation. Ohne einen gewissen englischen Wortschatz kommen deutsche Blogger schnell an ihre Grenzen.

Testnote für wordpress.com: 1,5 (sehr gut)

Zum Vergleichstest

 Wordpress.com - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 1,5  
  Internetauftritt 1,2   5-01  
  Leistung 1,3   4-5  
  Service 2,5   3-5  
     
   
     
 

Blog.de im Test

Bloggen, Kontakte knüpfen und Produkte testen

 
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Blog.de ist eine große deutschsprachige Blog-Community mit einer eigenen Softwarelösung und über 700.000 registrierten Nutzern. Das Portal wird vom Berliner Blogvermarkter mokono GmbH betrieben, die Blogger und Werbetreibende zusammenbringt: User testen Produkte und berichten darüber in ihren Blogs.
 
Getestet von Si

Plus: Anmeldung, Registrierung

Auf blog.de kann jeder Interessierte schon vor der Registrierung einen Blick in die Blogs anderer User werfen. Die zur Verfügung stehenden Layout-Möglichkeiten (Themes) werden aber erst nach der Registrierung beim Erstellen eines eigenen Blogs offenbart.

Plus: Blogger-Profil

Das eigene Blogger-Profil ist umfangreich und sehr übersichtlich aufgebaut. Alle Einstellungen lassen sich leicht überprüfen und ändern. Das erleichtert nicht nur Anfängern die Übersicht über die Möglichkeiten, das Erstellen und Verändern des Blogs an sich.

Plus: Impressum

Auf die Notwendigkeit eines Impressums im eigenen privaten Blog wird in der Hilfe und in AGB hingewiesen.

Plus: HTML- und CSS-Kenntnisse

Grundsätzlich ist das Editieren des Blogs auch ohne HTML- oder CSS-Kenntnisse möglich. Für diejenigen, die damit umgehen können, werden im neuen Editor entsprechende Möglichkeiten vorhanden sein.

Plus: mobile Blogs

Auch über ein Handy können Texte, Bilder und Videos direkt an das eigene Blog geschickt werden. Eine entsprechende Option ist bei blog.de unter "Einstellungen" und "Mobil" vorgesehen.

Plus: Sprache

Blog.de ist ein komplett deutschsprachiger Bloganbieter. Englischkenntnisse sind nicht erforderlich.

Plus: Community

In der gut besuchten Community werden aktive und neue User mit ihren Profilbildern und Diskussionsbeiträgen ebenso dargestellt wie neue und beliebte Gruppen. Die Kontaktaufnahme zu anderen Bloggern ist daher ganz einfach. Unter dem Menüpunkt Foto werden zahlreiche Bilder publiziert.

Plus: Besondere Aktion

Unter dem Menüpunkt „Aktion" können sich Blogger als Tester für Produkte anmelden, über die sie nach dem Test in ihren Blogs berichten.

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Besonderes Aktion: Über blog.de kann man selber zum Produkttester werden

Plus: Adresse

Der eigene Blog trägt den Namen meinname.blog.de.

Plus: Pro-Mitgliedschaft

Wer sich für die Vertragsmitgliedschaft bei blog.de entscheidet, zahlt 39,90 Euro im Jahr und kann dafür alle Features voll nutzen. Das Positive: Es gibt keine langfristige Vertragsbindung, die Kündigungsfrist beläuft sich auf nur 14 Tage.

Plus: Onlinestellung und Google-Indexierung

Innerhalb von drei Minuten war das Test-Basis-Blog fertig und auch binnen weniger Tage über Google zu finden. Innerhalb von 14 Tagen wurde das Blog von anderen Usern 36 Mal aufgerufen.

Plus: Hilfe und Kontakt

Unter Hilfe werden vielfältige Infos angeboten - vom „Ersten Schritt"  bis zum Einrichten von MobilBlog. Im Hilfe-Forum können die Nutzer andere Blogger um Hilfe bitten. Die Kontaktaufnahme zum Team ist per E-Mail unter support@blog.de und über Kontaktformulare möglich - allerdings steht der Support für weiterführende Fragen (zum Beispiel zum Layout, zur Community und zu rechtlichen Fragen) nur zahlenden Mitgliedern zur Verfügung. Eine Anfrage zur Pro-Mitgliedschaft wurde vom Serviceteam innerhalb von zwei Tagen sehr freundlich und kompetent beantwortet.

Minus: Bilder und Dateien einfügen

Das Einfügen von Bildern und Dateien ist im derzeit verwendeten Editor auf den ersten Blick etwas schwierig. Alternativ wird allerdings schon ein neuer Editor im Beta-Test angeboten, der wesentlich mehr Funktionen hat und noch einfacher zu bedienen ist. Besserung ist also in Sicht.

Minus: Navigation

Etwas irritierend wirkt auf der Startseite der Menüpunkt „Ratgeber". Wer hier an Rat zum Thema Blogs denkt, liegt falsch: Während der Testphase ging es im Ratgeber um Beauty- und Fashion-Tipps. Der Ratgeber-Tab verschwindet aber nach dem Login komplett, steht also nur fremden Usern zur Verfügung. Warum?

Minus: Werbung

Blog.de ist in der kostenlosen Version nicht werbefrei: gleich zwei Anzeigen prangen auf der Seite (Stepstone) - eine schmale (unauffällige) ganz oben im Blog, eine größere weiter unten.

Minus: Speicherplatz und Arbeitsmaterial

Kostenfrei kann jeder User nur einen Blog anlegen. Weitere sind kostenpflichtig. In der kostenlosen Variante stehen 10 MB Speicherplatz zur Verfügung.

Fazit:

Blog.de ist als einziger Blog in diesem Test komplett deutschsprachig - hier kommt der Blogger auch ohne Englischkenntnisse schnell ans Ziel. Allerdings stehen in der kostenfreien Basisversion nicht alle Features zur Verfügung - und es gibt für Basis-Mitglieder nur einen eingeschränkten E-Mail-Support. Zudem stören die Werbebanner ein wenig. Als Pluspunkt zu werten ist der Unterhaltungswert der großen und aktiven Community. Blog.de ist daher ideal für Blogger, die Gleichgesinnte und Gesprächspartner suchen. Eine interessante Sache für die Werbebranche ist die Idee, Blogger als Produkttester zu gewinnen und so Marken im Social Media Umfeld bewusst zu positionieren.

Testnote für blog.de: 1,9 (gut)

Zum Vergleichstest

 Blog.de - Testbericht 
       
     
  Gesamtnote 1,9  
  Internetauftritt 2,4   3-5  
  Leistung 1,6   4-5  
  Service 1,9   4-0  
     
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