Spielzeug aus Zeitschriften kann Gesundheit schädigen

Gratiszugaben in Zeitschriften oftmals mit unzulässigen Inhaltsstoffen

zeitschriften-spielzeugWer kennt sie nicht: Die bunten Spielzeuge oder Kosmetikproben die als kleines Gimmick in Kinderzeitschriften enthalten sind und Kinderaugen größer werden lassen. Seien es Lippenstifte, Nagellacke oder die Spielzeuge zum Entdecken und Streiche spielen. Viele Eltern diverser Kinderhefte beschweren sich über üble Gerüche der Zugaben. Das Geruchsproblem ist jedoch das kleine Problem welches hinter den Zeitschriftenzugaben steckt. Öko-Test nahm sich dessen an und testete die Gratisartikel auf Herz und Nieren.

Verbotene Farbstoffe in Zeitschriften Gimmicks

Der Test brachte zu Tage, dass in vielen Zeitschriftenextras verschiedener Verlage Farbstoffe enthalten sind die in Deutschland verboten sind. Trotzdem kommen sie mit den Spielzeugen auf den deutschen Markt. Klar, dass die Kunden wissen wollten um welche Zeitschriften es sich handelt.
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe wollte allerdings die Namen der Zeitschriften bzw. Verlage nicht nennen, wurde aber vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg auf Drängen der Öko-Test Anwälte dazu gezwungen.
Zu den Verlagen zählt unter anderem der Pabel-Moewig-Verlag. Dort erscheinen neun Kindermagazine wie Traum-Prinzessin oder Lissy. Der Blue Ocean Entertainment Verlag hat über 30 Kinderzeitschriften im Angebot. Micky-Maus und das Barbie-Magazin sind zwei von 40 Titeln des Egmont Ehapa Verlages, bei denen auch schädliche bzw. nicht erlaubte Stoffe gefunden wurden. Außerdem sind auch vom Panini-Verlag, der durch seine Sammelalben zu Fußballweltmeisterschaften bekannt ist, diese Probleme bekannt.

Weiterlesen auf Oekotest.de

 

12. Juli 2011