XBox 360 Kinect

Microsoft erobert den Markt der Bewegungsspiele

konectKurz nach der Veröffentlichung von Playstation Move zieht nun auch Microsoft nach und schickt mit Kinect für die XBox 360 ihren eigenen Beitrag ins Rennen um die Krone auf dem Markt der Bewegungsspiele. Das besondere Merkmal von Kinect: Erstmals benötigt der Spieler gar kein Gamepad oder ähnliches Steuerungsgerät, sondern kann das jeweilige Spiel via 3D-Kamera mit den eigenen Körperbewegungen lenken.

Erneuter Geniestreich oder nur ein Wii-Plagiat?

Mit Kinect geht Microsoft durchaus noch einen klaren Schritt weiter, als es etwa bei Playstation Move der Fall ist. So konnte man dort noch deutlich den Versuch Sonys erkennen, in direkte Konlurrenz mit der Wii von Nintendo zu gehen, ohne allerdings in Punkto Handhabung merkliche Änderungen vorzunehmen. Beim Kinect-System wird nun vollends auf Eingabegeräte verzichtet. Der Spieler selbst ist nun das Steuergerät. Über die im Paket enthaltene 3D-Kamera werden sämtliche Bewegungen des Spielers in Echtzeit auf das jeweilige Spiel übertragen. Ein entsprechend großes Wohnzimmer sollte somit vorhanden sein, da dieses System somit auch mehr Platz in Anspruch nimmt, als es bei Wii und Move bereits der Fall ist. Laut golem.de ist Kinect auf jeden Fall eine spannende neue Alternative zu den erhältlichen Systemen, wenngleich es jedoch ebenfalls bislang noch merkliche Defizite gibt hinsichtlich der Präzision und Schnelligkeit der “Körpersteuerung”. Das Einstiegspaket von Kinect für die XBox 360 ist seit dem 10. November für 149 Euro in Deutschland erhältlich.

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11. November 2010