News: Neue Regelung zur Lebensmittelkennzeichnung

Ab Dezember gelten neue Richtlinien zur Aufmachung von Lebensmitteln

News: Neue Regelung zur Lebensmittelkennzeichnung © Fotolia.com - Korta

Ab dem 13. Dezember 2016 treten neue europaweite Regelungen zur Lebensmittelkennzeichnung in Kraft. Diese sollen für mehr Klarheit bei der Herkunft von Lebensmitteln, bei Nährwerten, Allergenen oder Imitaten sorgen. Es wurden Pflichtangaben bestimmt, welche dem Verbraucher sofort zugänglich gemacht werden sollen. Folgende Änderungen wurden festgeschrieben:

Allergene – Die 14 am häufigsten auftretende Allergene, wie Gluten, Milcheiweiß oder Nüsse müssen ab Dezember auf der Inhaltsliste von Lebensmitteln extra hervorgehoben werden. Auch In Metzgereien, der Gastronomie oder Bäckereien muss auf Allergene hingewiesen werden.

Herkunftsbezeichnung – Seit dem ersten April letzten Jahres ist es Pflicht, bei frischem und gefrorenem Schweine-, Schaf-, Geflügel- und Ziegenfleisch Pflicht, die Herkunft deutlich zu deklarieren. Ab sofort muss die Aufmachung eines Produkts dessen Herkunft klar erkenntlich machen.

Fernabsatz – Für sämtliche Lebensmittel, die per Fernabsatz, sprich über das Telefon, im Internet oder im Versandhandel bestellt worden, gelten ab dem 13. Dezember die gleichen Informationspflichten wie für Lebensmittel, welche im Einzelhandel vertrieben werden. Diese Pflichtangaben müssen bereits für den Käufer erkennbar sein, bevor dieser die Bestellung tätigt.

Schriftgröße – Zukünftig besteht eine Mindestschriftgröße von 1,2 mm für Pflichtangaben auf Lebensmittelverpackungen.

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Quelle: VerbraucherNews

 

 

19. August 2016

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