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Medien-Ankauf-Portale im Vergleich

CDs, DVDs und Videospiele im Internet verkaufen

medien-ankauf-portale
 
Wer Gebrauchtes verkaufen will, nutzt dafür oft das Online-Auktionshaus Ebay. Eine Alternative sind Ankaufdienste im Internet: Hier wechseln Bücher, CDs, DVDs oder Spiele zum Festpreis den Besitzer. Getestet.de hat geprüft, wie es funktioniert und ob es sich finanziell lohnt.

 

         
  momox-testsieger-testsiegel

Professionelle Internetpräsenz mit Extras

Der seit 2006 bestehende Ankaufdienst überzeugt mit dem professionellsten Internetauftritt, weswegen auch der Kategoriesieg in diesem Bereich an momox.de geht. Eine übersichtliche Seitengestaltung und ein gutes Handling machen den Verkauf für jedermann einfach.


 
 
  2. Platz 3. Platz 4. Platz  
  rebuy-logo1 flohhaus-logo1 cashfix-logo1  
  zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter  
 
Getestet von KG

Eine clevere Idee: Ankaufdienste im Internet erwerben gebrauchte Bücher, CDs, DVDs oder Spiele, um sie weiterzuverkaufen. Der Nutzer gibt dazu auf der Internetseite einfach Namen oder Barcode-Nummer der Artikel ein, die er abgeben möchte. Daraufhin wird für jedes Produkt angezeigt, ob und zu welchem Preis es angenommen wird. Ist der Verkäufer mit den Preisen einverstanden, schickt er die Artikel ein. Nach Prüfung der Ware überweist der Ankaufdienst dem Kunden die vereinbarte Summe.

Im Vergleich zu Ebay bringen die Ankaufdienste einige Vorteile mit sich: Es fallen keine Gebühren an und statt mehrere Auktionen starten zu müssen, lassen sich verschiedene Artikel gemeinsam verkaufen. Der Zeitaufwand ist geringer, weil keine aufwändige Produkt- und Zustandbeschreibung nötig ist. Der Nutzer gibt lediglich den Namen oder die EAN-Nummer ein, und der Preis wird sofort angezeigt. Während die Online-Auktionen in der Regel eine Woche laufen, steht hier der Gesamtpreis sofort fest und nach Absenden der Ware dauert es meist nur noch wenige Tage, bis das Geld gutgeschrieben ist.

Getestet.de hat mit rebuy.de, momox.de, gebraucht-medien-ankauf.de, cashfix.de, flohhaus.de und ichkaufealles.de die sechs reichweitenstärksten Ankaufdienste (Quelle: Alexa.com) unter die Lupe genommen, deren Fokus vorrangig auf dem Erwerb von CDs, DVDs, Blu-rays und Videospielen liegt. Hier haben wir für zehn Testprodukte den Ankaufspreis ermittelt. Weitere Testkriterien waren das Handling der Seite und die Abwicklung des Ankaufs.

Testsieger ist momox.de mit einer Gesamtnote von 1,9. Das Ankaufs-Portal punktet mit dem besten Internetauftritt und guten Preisangeboten. Auf die Plätze 2 und 3 schaffen es rebuy.de mit der Note 2,0 und flohhaus.de mit der Note 2,1.

Platz 1: momox.de – Professionelle Internetpräsenz mit Extras

Einfaches Handling, verschlüsselte Datenübertragung, Upload-Möglichkeiten von bis zu 50 Barcode-Nummern, iPhone-App und Datenträger: Der Berliner Ankaufdienst überzeugte mit dem professionellsten Internetauftritt, was ihm neben dem Gesamtsieg auch den Kategoriesieg brachte. Beim direkten Preisvergleich belegt momox.de den zweiten Platz. ->momox.de

momox-screenshot

 

Platz 2: rebuy.de – Gutes Handling, schlechte Kontaktmöglichkeiten

Rebuy.de kauft nicht nur an, sondern verkauft auch gebrauchte Medien. Wer im Online-Shop fündig wird, kann die Produkte mit der eigenen Ware verrechnen. Der Zweitplatzierte bietet eine komfortable Eingabe der Produkte: Neben dem Barcode kann auch der Titelname des Artikels angegeben werden. In der Kategorie „Leistung” landet der Medien-Ankaufdienst auf Platz eins. Beim Thema Service und Kontaktmöglichkeiten gibt es allerdings noch Nachbesserungsbedarf.  .->rebuy.de

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Platz 3: flohhaus.de – Schnelle Abwicklung, Mängel bei der Datensicherheit (behoben!)

Mit einer übersichtlichen und gut zu bedienenden Internetseite sowie einer raschen Abwicklung des Verkaufs konnte der Medien-Ankaufdienst flohhaus.de punkten: Nur 30 Stunden nach Versand des Paketes war das Geld auf dem Konto gutgeschrieben. Punktabzug gab es hingegen beim Service: Auf die Beantwortung unserer Anfrage warten wir noch immer. Und auch die Datensicherheit ließ zu wünschen übrig: Die Anmeldedaten samt Kontonummer werden unverschlüsselt übertragen, das darf nicht sein. Update (03.08.2011): Flohhaus.de hat die Sicherheitslücke in der Datenübertragung beseitigt und eine Verschlüsselung eingeführt. ->flohhaus.deflohhaus-screenshot

Platz 4: cashfix.de – Die besten Ankaufspreise und den besten Service

Cashfix.de konnte den direkten Preisvergleich für sich entscheiden und siegt verdient in der Kategorie Service. Unsere Anfragen wurden schnell und kompetent beantwortet. Auch die sehr gut strukturierte Online-Hilfe ist zu loben. Wer größere Mengen verkaufen möchten, kann einen Barcode-Scanner anfordern, um die EAN-Nummern einfach einzulesen. Dadurch verzögert sich der Verkauf und die Preise können sich möglicherwieise noch  nach oben und unten verändern. ->cashfix.de

cashfix-screenshot

Platz 5: gebraucht-medien-ankauf.de – Technisch unausgereift, preislich unbefriedigend

Technische Hürden lassen den Verkauf zu einer längeren Prozedur werden: ein Kontaktformular, das nicht ausfüllbar ist und ein Registrierung-Link, der erst gesucht werden musste. Gebraucht-medien-ankauf.de bot im direkten Preisvergleich das wenigste Geld für die Test-Produkte. Punkten konnte der Kieler Ankaufdienst mit Service: Unsere E-Mail-Anfrage wurde innerhalb einer Stunde beantwortet. ->gebraucht-medien-ankauf.de

gebraucht-medien-ankauf-screenshot

Platz 6: ichkaufealles.de – Simple Struktur, bescheidene Preise

Die einfach strukturierte Seite bietet wenig Funktionen und Inhalt, sie ist für den schnellen Ankauf von Medien ausgelegt. Dafür ist sie aber ausreichend. Im direkten Preisvergleich belegt der Medien-Ankaufdienst aus Lübeck ebenfalls den fünften Platz. ->ichkaufealles.de

ichkaufealles-screenshot

Fazit:

Hohe Erlöse erzielt man bei Ankaufdiensten nicht. Wer aber auf die Schnelle gebrauchte CDs, DVDs oder Spiele entsorgen und dabei noch ein bisschen Geld verdienen möchte, ist hier gut aufgehoben. Da sich die Preise täglich verändern können, lohnt sich ein Preisvergleich bei mehreren Ankaufdiensten. Auch bei großen Mengen an Artikeln lohnt sich eine Anfrage bei den Ankauf-Portalen.

Preismatrix*

preismatrix

*Zufallswarenkorb aus verschiedenen Produktkategorien und Genres. Testanfrage am 15.07.2011

 

    Internetauftritt (40%) Preis/Leistung (50%) Service (10%) Gesamtnote    
                     
  momox-logo1 1,8 4-0 1,9 4-0 2,2 1,9
Testbericht
 
  rebuy-logo 1,9 1,9 2,5 3-5 2,0
Testbericht
 
  flohhaus-logo 1,8 2,2 2,5 2,1
Testbericht
 
  cashfix-logo 2,9 3-0 2,0 1,5 4-5 2,3
Testbericht
 
  gebraucht-medien-ankauf-logo 3,3 2-5 2,3 2,0 2,7
Testbericht
 
  ichkaufealles-logo 3,0 2,3 2,5 2,8
Testbericht
 
2. August 2011

Schlagworte:

     
     
 
  1. Michael sagt:

    Bücher verkaufe ich schon seit Jahren über http://www.mehrwegbuch.de Hat bisher immer geklappt.

  2. Jochen Köhler sagt:

    Mittlerweile gibt es noch mehr Ankaufsseiten im Internet, so das man eigentlich laufend testen müßte. Über Werzahltmehr mehr bin ich momentan mit medifanten.de mehr als zufrieden, da die Ankaufspreise verglichen mit anderen ziemlich hoch sind. Ab und zu gibt es Sonderaktionen, die bei Facebook angekündigt werden. Dabei werden die Preise nochmals bis zu 20 Prozent erhöht. Die Schnelligkeit der Betreiber ist erstaunlich!

  3. Ankaufs-Portale-Fan sagt:

    Man muss halt über werzahltmehr.de schauen wer am besten bezahlt. Viele Ankaufs-Portale bezahlen oft mehr als man bei ebay bekommt. Die Gebrauchtpreise auf Amazon kann man bei vielen “seltenen” Sachen nicht ernst nehmen, weil überteuert und am hohen Verkaufsrang sieht man, dass es wohl keiner kauft oder fast keiner kauft. Natürlich müssen diese Portale die Sachen 2 – 3 mal teurer verkaufen. Das sind doch keine linksgrüne Gutmenschen, die das aus Nächstenliebe machen. Außerdem haben die wohl auch genug Ladenhüter in ihren Lagern, die sie wohl nie wieder oder mit Verlust verkaufen müssen. Schaut euch doch mal auf Amazon an wie viel Bestand zum Beispiel rebuy oder medimops haben und wie wenig Bewertungen im Verhältnis (Prozent). Wenn man eine CD/DVD/…-Sammlung hat und die Portale wollen alle wenig zahlen, dann ist es allerdings wirklich besser es auf ebay als SAMMLUNG zu verkaufen. Und nicht jeden Schrott-TItel einzeln reinstellen wie es die ganzen Privat-Leute machen und ebay immer mehr zumüllen.

  4. Dirk sagt:

    Für#s vergleichen der unterschiedlichen Preise der Ankaufportale, kann ich nur werzahltmehr.de empfehlen. Momentan werden dort die Preise von 29 Anbietern verglichen.

  5. Babs sagt:

    Ich bin selbst Kundin bei rebuy. Gerne kaufe ich dort Medien aller Art, weil es einfach extrem günstig ist & es immer mal wieder Gutscheincodes für die Seite gibt. Damals (ich weiß nicht, ob das heute noch möglich ist) konnte man die Herrschaften noch per Skype erreichen, das ging echt flott.

    Generell würde ich aber auf keinem der Portale etwas verkaufen, weil die Ankaufspreise grundsätzlich “verarsche” sind. Daher immer schauen, was eBay dazu sagt. Und zur Not auf Amazon verkaufen. Denn wenn man z.B. auf rebuy sieht, dass die einem ein Game für 2-3 Euro abkaufen und für das 2-3 fache wieder verkaufen… Muss jeder selbst wissen. Dafür geht es allerdings schnell.

 

     
     
   

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