King.com im Test

Nicht alle Spiele sind hier kostenlos

 
  King.com erhält im Test die Note Befriedigend (3,0)

Das Angebot von King.com ist grundsätzlich gut: Die Spiele sind ansprechend umgesetzt, bieten eine Menge Abwechslung und auf der Website findet man sich schnell zurecht. Doch wie sieht es beim Service und bei der Kommunikation mit den Spielern aus? Unser Test zeigt, dass die Entwickler in diesem Bereich nochmals die Schulbank drücken müssten.
 
Getestet von cma

King.com bezeichnet sich selbst als das weltweit größtes Portal für Geschicklichkeitsspiele. Hinter der „königlichen” Website steckt die Midasplayer.com Ltd. aus London. Das Logo findet sich oben links und ist relativ klein geraten. Der erste Eindruck: sehr viele kleine Screenshots und Textlinks. Im Gegensatz zum Testsieger setzt King.com massiv auf Werbung, die sogar prominent im oberen Bereich des Hauptfensters platziert wird. Immerhin: Wer sich als Goldspieler registriert, also um harte Euros spielt, wird nicht mehr von der Werbung belästigt. Die Datenschutzerklärung haben die Betreiber in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen integriert, einen separaten Link gibt es nicht. Ein Newsletter kann bei der Registrierung abonniert werden. In der Online-Hilfe, die ansonsten recht umfangreich ausgefallen ist, findet sich kein Abschnitt, der vor den negativen Folgen von Spielsucht warnt.

 

King.comFlotte Website mit TÜV-Siegel

Mithilfe des horizontalen Navigationsmenüs findet man sich auf der Webseite schnell zurecht. Schnell ist auch der Seitenaufbau: Mit 3,8 Sekunden bei DSL 1000 gehört King.com zu den flottesten Portalen für kostenlose Onlinespiele. Allerdings benötigen die auf Flash basierten Spiele eine entsprechend breite Datenleitung. Als einzige Spieleplattform verfügt King.com über einen Gütesiegel vom TÜV, das auch auszugsweise online veröffentlicht ist. Der TÜV Rheinland untersuchte bei 23 Spielen, ob der Programmcode Zufallselemente enthält, welche die angebotenen Spiele als Glücksspiele ausweisen würde. Das war offensichtlich nicht der Fall, allerdings erfährt man auf der Webseite nicht, um welche Spieler es sich konkret handelt.

„Wer wird Millionär” mit verschärften Regeln …

Wir haben 263 Spiele auf King.com gezählt. Bei einer solchen Auswahl versteht es sich von selbst, dass man um ein Ordnungssystem nicht herumkommt. Etwa bei der Hälfte aller Spiele handelt es sich um „Werbespiele”, die von Fremdfirmen zu Werbezwecken programmiert wurden. Die meisten dieser Spiele sind auf Englisch. Die übrigen Spiele sind in sechs Kategorien eingeteilt: Puzzlespiele, Denkspiele, Actionspiele, Kartenspiele, Wortspiele und Sportspiele. Hier sind auch bekannte Spieleklassiker wie UNO oder Scrabble vertreten. Sogar eine Onlineausgabe der bekannten Quizshow mit Günther Jauch „Wer wird Millionär” findet sich. Allerdings zeigen sich gerade bei diesem Spiel einige drastische Programmiererfehler: Beispielsweise werden viele der Fragen mitten im Satz abgeschnitten, sodass man schon wieder das Feld räumen muss, bevor auch nur einer der drei Joker eingesetzt wurde. Vielleicht hat der gewitzte Quizmaster auch die Regeln verschärft? Manche der anderen Flash-Spiele geben ebenfalls frühzeitig den Löffel ab: Sie stürzen ab, eiern in einer Endlosschleife vor sich hin oder starten gar nicht erst. Doch glücklicherweise bleiben solche unbeabsichtigten Spielabbrechungen die Ausnahme. Abgesehen von den Werbespielen bietet King.com gut gemachte, grafisch überzeugende und kurzweilige Spiele. Die Anleitungen fallen allerdings meist recht dürftig aus.

Online zocken – um Juwelen oder Euros

Viele Spiele können angespielt werden. Wer weiter spielen will, muss sich registrieren. Wer nicht um Geld spielt, erhält eine Spielwährung, die sogenannten Juwelen. Diese lassen sich natürlich nicht gegen Euros auszahlen, sondern können stattdessen zur Erweiterung des persönlichen Login-Bereichs eingesetzt werden. Beispielsweise ist es für neu angemeldete Spieler nicht möglich, einem anderen Spieler eine Nachricht zu schicken. Erst wenn eine bestimmte Menge von gesammelten Juwelen investiert wird, lässt sich der Kommunikationsbereich freischalten. Social Games, also Spiele gegen menschliche Gegenspieler, können erst gestartet werden, wenn sich der Spieler registriert hat. Seine Gegner kann man sich in der Regel nicht aussuchen: Das System würfelt einem Gegenspieler mit einer ähnlichen Spielstärke zu.  King.com versucht alles, um aus angemeldeten Spielern Goldspieler zu machen. Das eigene Konto kann mit Beträgen zwischen fünf und 20 Euro aufgeladen werden. Dafür steht so ziemlich jede Methode zur Verfügung, die es derzeit im Internet gibt. Neben Kreditkarte und Lastschrift gehören dazu beispielsweise Paypal, Giropay, Firstgate, T-Pay und noch etliche mehr.

Das Onlinespieleportal als kommunikative Einbahnstraße

Im „Über uns”-Bereich von King.com ist von 100 Mitarbeitern weltweit die Rede. Davon merkt der ratsuchende Besucher wenig. Das liegt schlicht daran, dass sich King.com nicht sehr kommunikativ gibt. Wer den Kontakt-Link im Footer der Startseite anklickt, landet auf einer Art FAQ-Liste. Hier wird die Erwartungshaltung des Nutzers sehr enttäuscht. King.com hat nirgendwo in diesem Bereich – und auch sonst nirgends – eine Telefonnummer hinterlassen. Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Es gibt überhaupt keine Möglichkeit mit dem Unternehmen in einen Dialog einzutreten. Vielleicht ginge das über Facebook, wo King.com einen Account unterhält, aber dieser Weg wäre doch sehr umständlich. Die einzige E-Mail-Adresse, die man findet, richtet sich an Werbepartner. An die haben wir uns behelfsmäßig mit unseren Fragen gewandt: Die Reaktion war allerdings gleich null.

Zum Vergleichstest

  King.com Testbericht  
       
     
  Gesamtnote 3,0  
  Internetauftritt 4,1   1-0  
  Usability 2,6    
  Angebot/Leistung 2,9    
     
13. Juli 2010
     
     
 
  1. games watch sagt:

    Spiele seit ca. 3 Wochen in der kostenlosen Version, die aus meiner Sicht recht umfangreich ist. Natürlich werde ich ständig animiert, Goldspieler zur werden und mindestens Euro 5 einzuzahlen. Das würde die Wartezeit reduzieren, bzw. gänzlich entfernen. Da ich generell kein Zeitproblem besitze, warte ich eben die paar Sekunden bis ich spielen kann.
    Ob King.com für gewinnträchtige Spieler interessant ist vermag ich nicht zu beurteilen. Für Spielfreunde ist die Seite eine echte Bereicherung.

  2. Paralyzer sagt:

    Ich spiele schon seit 2007 da mehr oder weniger regelmässig.
    Was mir relativ schnell aufgefallen ist,egal welches Spiel man spielt…man hat es scheinbar mit Cyborgs zu tun.Da kann man ein Spiel noch so gut beherrschen,man wird immer von irgend einem
    astronomisch anmutenden Ergebnis übertrumpft.Die meisten
    Spiele sind sowoieso reine Zufallsgeschichten,auch wenn sie als Geschicklichkeitsspiele proklamiert sind.Die zahlreichen Berichte,wenn man mal Google mit den entsprechenden Tags
    füttert,sprechen für sich.
    Fazit:Als Juwelenspieler,also kostenlos,durchaus kurweilige
    Unterhaltung.Aber dort einen Geldaccount eröffnen………
    IN TAUSEND JAHREN NICHT !!!!!..Da kann ich mir auch den Hut
    mit ´nem Hammer anziehen.

  3. carmen sagt:

    ich kann auch nur schlechtes berichten so wie meine vorredner.nur abzocke.wenn man jede menge geld gewonnen hat und sich das geld ausbezahlen lassen will hast du jede menge probleme am hals.wenn ma dann auch noch weiter spielt,wird an den spielen manipuliert,so das du keine möglichkeiten mehr hast zu gewinnen und dein geld abgespielt wird.(z.b.dice king solo)habe auch schon bemerkt das die einfach geld von deinem spiele konto abbuchen.hatte morgens ein guthaben von ca.45 euro und dann nachmittags auf einmal nur noch von 34-35 euro obwohl ich in der zwischenzeit gar nicht online war und gespielt habe.habe jetzt die mal angeschrieben,aber es kamm keine reaktion.habe jetzt meinen rechtschutz eingeschaltet,den das kann es nicht sein

  4. Stargazer22 sagt:

    King.com ist nicht gut ! Das ist dort eig. alles Abzocke ! Die Spiele sind cool,aber wenn man dort nicht registriert ist,kommen nur Demoversionen und die meisten Spiele bei King.com hab ich Zuhause auf CD. (Im Handel erhältlich)

  5. skorpion sagt:

    Hallo!

    Ich bin seit 3 Jahren bei King.com geldspieler….aber was die sich dieses jahr geleistet haben geht auf keine Kuhhaut. Ich wohne in eine Wohngemeinschaft und wir benutzen einen PC. Da meine Mitbewohnerrin sich auch bei King.com angemeldet hatte und fast den gleichen Nick hat bzw das gleiche passwort wurde sie gesperrt.KEINE RAKION VON KING.COM.
    KUNDENFREUNDLICH…… NEIN bei weitem nicht. VORSICHT….KING.COM hat zugriff auf PERSÖNLICHE DATEN…d.H. Die können selbst das Passwort selber benutzen…manchmal habe ich echt das Gefühl die drehen irgendwas an den Spielen sodas man gar nicht mehr gewinnen kann….. ich bin dafür das solche Spieleseiten gesperrt werden….BETRUG ist sowas….

  6. Ich kenne alle Seiten sagt:

    Fehlerhafte untersuchung der Spieleseite King.com!

    Zitat:
    “Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Es gibt überhaupt keine Möglichkeit mit dem Unternehmen in einen Dialog einzutreten. ”

    Doch die gibt es, sehr sehr versteckt kann man im Hilfebereich einen kleinen Link anklicken: “Noch keine antwort gefunden?”

    Dann öffnet sich ein kleines Fenster in das man eine Nachricht tippen kann.

    Das spricht natürlich für den grottenschlechten Service der Firma Midasplayer die KEINESWEGS ehrlich und Userfreundlich ist.

    Es gibt etliche ehemalige Spieler die dort einfach so gesperrt wurden.
    Wenn man sich in so einem Fall an den Service meldet bekommt man keine Antwort…oder die Antwort braucht bis zu 2 Wochen.

    Das sich dann so ein Streitfall über Monate hinziehen kann ist nur verständlich.

    Ich kann nur jedem raten:
    FINDER WEG VON KING.COM

    bei Fragen: Spielegetestet @ web.de

  7. herbert kuschel sagt:

    ich war ja zum anfang auch überrascht aber dann habe ich das wahre gesicht von king com erfahren müsssen mein geld wurde auf einem konto gezahlt was ich garnicht kenne. ich habe die firma mehrmals ermahnt immer nur ausreden

 

     
     
   

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